Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

29. März: Libanesische Hochzeit

In der Innenstadt von Essen hat die Polizei eine libanesische Hochzeitsgesellschaft wegen überhöhter Geschwindigkeit und Verkehrsgefährdung gestoppt. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt. Das Brautpaar und seine Gäste waren gestern Abend kurz vor 21.00 Uhr einer Streife aufgefallen, als sie mit ihren Premiummarken laut hupend durch die 50er-Zone jagten. Die Beamten forderten zur Verstärkung eine Hundertschaft an und stoppten den Autokorso. »Einige Fahrer haben sich grob verkehrswidrig verhalten, immer wieder stark beschleunigt und andere Autofahrer genötigt«, so ein Sprecher der Essener Polizei zur ›Bild‹-Zeitung.

Einmal mehr musste die Polizei ausrücken, weil ein Hochzeitskorso den Straßenverkehr gefährdete

28. März: »Konfliktlotsen«

Die Berliner Spreewald-Grundschule gehört zu den sogenannten Brennpunktschulen: gewaltbereite Migranten-Eltern, prügelnde Kinder, Drogenszenen auf dem Schulhof. 98 Prozent der 270 Schüler haben laut ›Bild‹ einen ausländischen Hintergrund, viele Familien beziehen staatliche Transferleistungen. Die Schulleitung sah sich vor einem Jahr veranlasst, Wachleute anzufordern. Zusätzlich ist jetzt ein 1,80 Meter hoher Zaun um das Gelände geplant. 14 Schüler wurden zu »Konfliktlotsen« ausgebildet.

Die Spreewald-Grundschule in Berlin-Schöneberg gehört zu den “Brennpunktschulen” der Hauptstadt

28. März: »Amtsrichter Hasenfuß«

Eine »Null-Toleranz-Strategie« gegen Clan-Kriminalität hatte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) bei Amtsantritt vor zwei Jahren angekündigt. Die sieht zum Beispiel in Essen so aus: Eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes muss um ihre Sicherheit fürchten, weil sie das Oberhaupt eines Familien-Clans (Mhallamiye-Kurden), das mit einem Kleinkind in einer Spielhalle saß und Automaten spielte, auf sein Ordnungsvergehen hinwies (»Zutritt in Spielhallen für Personen unter 18 verboten«). Zur Antwort bekam sie von dem polizeibekannten Berufsverbrecher mit erhobener Faust zu hören: »Verpiss dich, wenn ich dich hier noch mal treffe, schlag ich dich kaputt.« Nur tollkühnen Kollegen der bedrohten Ordnungshüterin, die dazwischen gingen, ist es zu verdanken, dass die Sache glimpflich ausging und bei Gericht landete. Doch Amtsrichter »Dr. Hasenfuß« plädierte in einem Vermerk dafür, die Anklage (Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gewaltandrohung) nicht zu verhandeln. Begründung: Das Sicherheitsrisiko sei zu hoch. Bei einem Prozess müssten etliche dutzend Justizwachmeister und Polizeibeamte aufgeboten werden. Zudem müssten Zeugen und Staatsanwälte um ihr Leben bangen. Nun ja, der Clan soll inzwischen auf mehrere tausend Personen angewachsen sein. So viel für heute zum Thema »Null-Toleranz«.

Von wegen »Null-Toleranz«: Ein Amtsrichter plädiert dafür, die Anklage gegen einen Clan-Chef nicht zu verhandeln

27. März: »Kurden-Jakob«

Im Irrenhaus ist der Tag wieder einmal gelaufen: Nur durch ein Großaufgebot konnte die Berliner Polizei einen größeren Tumult im Spandauer »Vivantes-Klinikum« verhindern. Angehörige und Freunde eines niedergestochenen Clan-Mitglieds blockierten die Notaufnahme. Bei dem Opfer handelt es sich laut »B.Z.« um einen der Angeklagten im Berliner Wettbüromord-Prozess. Yakub S., auch »Kurden-Jakob« genannt, ist Mitglied einer polizeibekannten kurdischen Großfamilie. Er ist einer von elf Angeklagten, die sich seit November 2014 (!) wegen Mordes verantworten müssen. Wobei sich beiläufig die Frage stellt, wieso er überhaupt frei herumläuft. Wie auch immer: Am Wochenende wurde »Kurden-Jakob« von bislang Unbekannten niedergestochen und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Notaufnahme des oben näher bezeichneten Krankenhauses. In der Großfamilie verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Mindestens 50 Verwandte und Bekannte machten sich auf den Weg zum Klinikum. Die Polizei rückte mit einer Einsatzhundertschaft und der sogenannten Clan-Phänomenstreife des Landeskriminalamtes (LKA) an. Letztere ist eine ausgesprochene Berliner Spezialität. »Phänomenstreifen« sind Beamte, die engen Kontakt zu Großfamilien haben und deren Vertrauen besitzen. Dass die Berliner Polizei insoweit »vom Fach« ist, berichtete der Deutschland Kurier bereits an anderer Stelle.

Einmal mehr muss die Polizei in Berlin mit einem Großaufgebot ausrücken, um einen Tumult von Clan-Mitgliedern zu verhindern

26. März: Ehevielfalt

Deutsche Behörden haben in den vergangenen Jahren hunderte Fälle von Scheinehen aufgedeckt. Der Ehezweck bestand darin, einem Ausländer ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland zu verschaffen. Wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine AfD-Anfrage mitteilte, wurden allein 2018 von der Bundespolizei 34 Fälle registriert, bei denen der Verdacht der Scheinehe »zum Zwecke des Erschleichens eines Aufenthaltstitels« im Raum stand. Häufig fällt das aber nicht der Polizei auf, sondern erst  im Jobcenter oder bei der Ausländerbehörde.

Hunderte Fälle von Scheinehen zum Zwecke der Aufenthaltserlaubnis haben deutsche Behörden in den vergangenen Jahren aufgedeckt

26. März: Blick in die Glaskugel

Wie wandelt sich unsere Gesellschaft? Was sind die Sorgen der Deutschen von morgen? Prof. Horst Opaschowski (78) ist Deutschlands bekanntester Zukunftsforscher, lesen wir dieser Tage in der ›Bild‹-Zeitung. Er sagt: »Nur weil es der Gesamtwirtschaft gut gehen mag, sagt das noch lange nichts über das persönliche und soziale Wohlergehen des Einzelnen. Die 40- bis 50-Jährigen sind eine Generation der doppelt Gekniffenen: Viele können trotz Arbeit weder Eigentum erwerben, noch für die Rente vorsorgen. Eigentumsbildung ist so wichtig wie Persönlichkeitsbildung. Aber das fällt den meisten Menschen schwer, da die Steuerlast für die arbeitende Mittelschicht so hoch ist, dass eine Mehrheit der Deutschen kaum finanziellen Spielraum hat.« Er sagt aber auch noch etwas anderes: »Durch die Zuwanderung droht eine Parallelgesellschaft. Die Flüchtlingsfrage wird unsere Gesellschaft die nächsten 20 Jahre beschäftigen. Mindestens. Ich halte Zuwanderung per se nicht für schlecht. Doch ich erwarte von der Regierung mehr Ehrlichkeit. Etwa zwei Millionen Flüchtlinge sind nach Deutschland gekommen, jedes Jahr kommen 150.000 Asylanträge hinzu. Das ist so viel wie eine ganze Stadt. Es wird Zeit, der Bevölkerung zu sagen, dass es wahrscheinlich dauerhafte Zuwanderer sind, die bleiben. Denn Rückführungen gibt es ja kaum.«

Deutschland in 20 Jahren? Bekannter Zukunftsforscher verheißt nichts Gutes

26. März: Messe(r)städte

»Willkommen in der Messerstadt Leipzig«, prangte dieser Tage auf der Autobahn den Autofahrern entgegen, die in Richtung Buchmesse fuhren. Auf dem Plakat war eine Frau zu sehen, die von einem nur schemenhaft erkennbaren Mann offenkundig nichteuropäischer Provenienz mit einem Messer attackiert wird. Das Irrenhaus rätselt, ob dies nun eine Anspielung auf die sich häufenden Messer-Attacken in der Stadt war oder sich auf die berüchtigte »Eisenbahnstraße« bezog, die seit November 2018 zur Waffenverbotszone erklärt wurde. Schlagzeilen macht derweil eine andere deutsche Messe(r)stadt: In Köln, genauer gesagt im türkisch-kurdisch dominierten Stadtteil Mülheim, kam es (wieder) zu mehreren blutigen Messer-Attacken. Ein »43-Jähriger« starb. Nähere Angaben zum Täter-/Opferkreis machte die Polizei nicht.

Schlechter Scherz oder traurige Wahrheit? Plakat an der Zufahrt Richtung Leipziger Buchmesse

25. März: Nie ohne Helm

Eine neue Sicherheitskampagne für Radfahrer von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sorgt für hochgradige Empörung im Irrenhaus. Die Helmwerbung will vor allem junge Menschen ansprechen. Sie trägt den Titel: »Looks like shit. But saves my life« (»Sieht scheiße aus. Aber rettet mein Leben«). Zwar spreche die Kampagne das richtige Thema an, echauffierte sich die bundesweit bekannte baden-württembergische SPD-Abgeordnete Katja Mast in der ›Passauer Neuen Presse‹. Aber die Umsetzung sei »peinlich, altbacken und sexistisch«. Bei einem der halbnackten Models handelt es sich übrigens um »Germany’s next Topmodel«-Kandidatin Alicija. Also, da meint es der »Scheuer Andy« einmal gut – und schon fallen alle wieder über ihn her!

Werbekampagne für Fahrradhelme aus dem Hause Scheuer (Bild: Bundesverkehrsministerium)

24. März: »Müllkümmerer«

Die Freie und Hansestadt Hamburg stellt sogenannte Müllkümmerer ein, die in den Unterkünften der Merkel-Gäste den Müll trennen und beseitigen sollen. Das kam jetzt bei einer Anfrage der AfD-Bürgerschaftsfraktion heraus. Die Stellenausschreibung des »Müllkümmerers« weist in der Antwort des Senats u. a. die folgenden interessanten Tätigkeitsgebiete auf: 1. »Aufklärung/Beratung der Bewohnerinnen und Bewohner zum Thema Müllentsorgung« (was im Klartext so viel heißt wie: Asylbewerber daran erinnern, dass Müll nicht auf die Straße entsorgt gehört, sondern in Müllcontainer). 2. »Müll sammeln auf dem Gelände«, 3. »Nachsortierung des Inhaltes der Müllbehältnisse«. Für die Gäste nur das Beste!

Damit sowas nicht passiert, setzt die Stadt Hamburg in Asylunterkünften ab sofort »Müllkümmerer« ein (Symbolbild)

23. März: Vorsicht, fremdenfeindlicher Hund!

Greife niemanden an, der einen treuen Hund als Verteidiger bei sich hat (Symbolbild): Ein 25-jähriger Syrer bekam die Wahrheit dieses Grundsatzes am eigenen Leib zu spüren

In Wanzleben bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) ereignete sich laut Polizeibericht folgender Vorfall: »Am Donnerstagabend, gegen 18.00 Uhr, kam es am Park im Bereich des Bördestadions zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 25-jährigen Syrer und einem Erwachsenen und zwei Jugendlichen. Dabei wurde der 25-Jährige von dem mittelgroßen und dem kleinen Hund des 33-jährigen Tatverdächtigen am Oberkörper, Oberarm und am Gesäß gebissen. Seine leichten Verletzungen wurden ambulant im Krankenhaus Neindorf behandelt. Vor diesem Angriff kam es zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. In deren Folge verteidigten die Hunde ihren Besitzer. Eine fremdenfeindliche Straftat kann zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden.«

 

 

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