Islamisierung:

SPD-Bürgermeister erlaubt dauerhaft Muezzin-Ruf

Seit Mitte März geht das tägliche Geplärre den Menschen im ostwestfälischen Herford auf die Nerven. Zu Beginn des Shutdown-Irrsinns hatte die Stadt der türkisch-islamischen Ditib-Gemeinde erlaubt, den Muezzin täglich zum Gebet rufen zu lassen – so wie die christlichen Kirchen am Abend die Glocken läuten.

In Herford (Ostwestfalen) erschallt ab sofort an jedem Freitagnachmittag der islamische Gebetsruf (Adhān)

Aber auch nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen darf der Muezzin ab sofort weiterhin an jedem Freitagnachmittag zum Gebet rufen. Die dauerhafte, wenn auch nur auf den Freitag beschränkte Genehmigung durch SPD-Bürgermeister Tim Kähler befremdet umso mehr, als die dortige Ditib-Gemeinde erst vor zwei Jahren bundesweit für Empörung gesorgt hatte. Ein Video zeigte Kinder, die im Kampfanzug durch die Hallen des türkisch-islamischen Moscheeverbandes in Herford marschieren.

Markus Wagner, Vorsitzender der AfD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, hatte das Thema seinerzeit auf die Tagesordnung des Innenausschusses setzen lassen. Konsequenzen für die Moschee-Gemeinde gab es nicht.

Kopfschütteln selbst im sogenannten Integrationsrat der Stadt. Dieser war in die Entscheidung, die Genehmigung zu verlängern und damit wohl auch stillschweigend zu perpetuieren, offensichtlich nicht mit einbezogen. Das ›Westfalen-Blatt‹ zitiert dessen Vorsitzenden Dogan Karacan mit den Worten: »Ich stamme aus einer jesidischen Familie. Wir sind aus der Türkei geflüchtet, um diesen Ruf nicht mehr hören zu müssen. Jetzt erschallt er plötzlich hier in Herford.«

»Religionsfreiheit bedeutet auch den Schutz von öffentlicher religiöser Indoktrination«, kommentiert der Düsseldorfer AfD-Fraktionschef Markus Wagner die Entscheidung. »Wer das muslimische oder sonst irgendein Glaubensbekenntnis hören will, kann dafür in die Moschee oder die Glaubensörtlichkeit seines Vertrauens gehen. Im öffentlichen Raum haben Gebetsrufe nichts verloren.«

Dass dies ausgerechnet in Herford, einem Hotspot des ostwestfälischen Salafismus, geschehe, zeige deutlich, »wie weit die Islamisierung unserer Heimat bereits fortgeschritten ist«, betonte Wagner.

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