Islamismus

Razzia bei mutmaßlichen Terror-Unterstützern

Razzia gegen islamischen Terror: Spezialkräfte (Archivbild) stürmen am Mittwochmorgen 16 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Beamte des LKA Schleswig-Holstein haben laut ›Bild‹-Zeitung in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am Mittwochmorgen bis zu 16 Objekte durchsucht. Grund der Razzia: Verdacht auf Finanzierung von Terrorismus. Die Verdächtigen sollen Geld nach Syrien transferiert haben.

Vermummt und schwer bewaffnet sind laut übereinstimmenden Medienberichten die Sicherheitskräfte des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein am Mittwochmorgen ab 6 Uhr in 16 Objekte eingedrungen. Die Durchsuchungen fanden aufgrund von Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft Flensburg in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern statt.

Die Razzia richtet sich gegen elf Beschuldigte. Der Vorwurf lautet auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Die Bandenmitglieder sollen gewerbsmäßig und gegen Provision größere Geldzahlungen ins Ausland organisiert haben, ohne dafür eine Genehmigung zu besitzen. Zwei der Beschuldigten wurden festgenommen, gegen sie lag ein Haftbefehl vor.

Im Rahmen der Ermittlungen wird laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft Flensburg geprüft, ob darunter Fälle von Terrorismusfinanzierung fallen. Die Ermittlungen richten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Flensburg und des schleswig-holsteinischen Landeskriminalamts gegen insgesamt elf Beschuldigte. Die Transaktionen sollen zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 erfolgt sein.

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