Jetzt sind wir alle Chemnitzer

Die Zahl der sexuellen Übergriffe – einschließlich Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen hat sich von 2015 zu 2017 ver-50-facht, der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger liegt bei 56%. Für das Jahr 2018 titelte die lokale ›Freie Presse‹: »Sexuelle Übergriffe in Chemnitz: Fast jeden Tag ein neuer Fall.« Ich hatte mich immer gefragt, was noch passieren muss, damit die Chemnitzer beginnen zu protestieren.

Es bedurfte eines barbarischen Verbrechens: Am 26.8.2018 wurde ein Deutscher aus einer Gruppe von muslimi­schen Einwanderern mit 25 Messerstichen ermordet, zwei seiner Begleiter wurden lebensgefährlich verletzt. Jetzt erst war es den Chemnitzern zu viel! Spontan bildeten sich Demonstrationen, binnen weniger Stunden waren 6.000 Bürger auf der Straße. Seitdem hört der Protest nicht mehr auf. Die Menschen artikulieren ihre Wut über eine Politik, die für diese Verbrechen die Verantwortung trägt, aber jeden unterdrückt, der es wagt, das auszusprechen.

Begreifen etablierte Politiker und ihre Hofjournalisten es nun endlich? Natürlich nicht! Statt sich mit den Ursachen des Bürgerzorns zu beschäftigen und ihre wahnsinnige Politik zu ändern, beschimpfen und verunglimpfen sie die gewaltgeplagten Chemnitzer. Ob als »dicke, stiernackige Männer, die mit ihren Glatzen aussehen wie Pimmel mit Ohren« oder als »Problemfall« – das Ausüben des Grundrechts, die Regierung zu kritisieren, führt zum medialen Todesurteil. Damit ist immerhin klar: Wer sich nicht klaglos berauben, vergewaltigen und ermorden lassen will, hat von dieser politisch-medialen Klasse nichts als Spott, Hass und Verachtung zu erwarten. Wer sich aber gegen den Wahn vom bunten und vielfältigen Chaos behaupten will, kann nun sagen: Ich bin auch ein Chemnitzer!


Maximilian Krah

war bis 2016 Mitglied der CDU. Der promovierte Jurist ist seit 2018 stv. Landesvorsitzender der AfD Sachsen.

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