Jetzt wird’s brandgefährlich:

Polizisten in Quarantäne – Verbrecher nutzen Corona-Krise!

Mindestens 1.500 Polizeibeamte aus den insgesamt 16 deutschen Bundesländern befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Mehr als 120 Polizisten seien bereits nachweislich an Corona erkrankt, berichtet die ›Welt‹ (Samstagsausgabe) Bezug nehmend auf Angaben aus den Innenministerien. Derweil nutzen immer mehr Ganoven die Gunst der Stunde. Regiert bald das Verbrechen auf der Straße? Droht ohne Einsatz der Bundeswehr im Innern blanke Anarchie?

Die Kriminalität nimmt wegen der Corona-Krise in der Bundesrepublik weiter zu

Die Polizeistellen in Baden-Württemberg weisen demnach aktuell mit 30 positiv auf das Coronavirus getesteten Beamten die höchste Zahl auf. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz (23 Fälle) und Bayern (22). Nordrhein-Westfalen wollte keine genauen Zahlen nennen, die Landesregierung in Düsseldorf bestätigt jedoch ebenfalls eine »zweistellige Zahl« an infizierten Beamten. Mit knapp 1.000 betroffenen Polizisten weist wiederum Baden-Württemberg auch die höchste Zahl an Polizisten in Quarantäne auf.

GANGSTER: »VERPISST EUCH BULLEN – ICH HAB CORONA!«

Derweil surft das Verbrechen auf der Corona-Welle! Beispiel: In Kempten (Allgäu) wurde die Polizei wegen eines Einbruchs alarmiert. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, wurden sie von einem der beiden mutmaßlich tatbeteiligten Brüder (zwei Türkischstämmige) mit den Worten begrüßt: »Verpisst Euch Bullen – ich hab Corona!«

Als die Einsatzkräfte den Mann mit der gebotenen Vorsicht vorläufig festnehmen wollten, kam der zweite Verdächtige hinzu, schubste einen Beamten weg und versuchte, seinen Bruder zu befreien. Daraufhin setzten die Beamten Pfefferspray ein und nahmen beide Männer (43 und 37 Jahre alt) mit Atemschutzmasken vorläufig fest. Sowohl ein Alkoholtest als auch ein Drogentest waren positiv.

Bundesweit versuchen auch Trickbetrüger die Gunst der Stunde zu nutzen und verschaffen sich Zugang zu Seniorenwohnungen – etwa mit der Behauptung, man komme vom Gesundheitsamt und müsse vorsorglich einen Test durchführen. Während einer mit Wattestab »testet«, plündert der andere die Wohnung aus.

ODER: Ganoven geben sich am Telefon als Enkel aus (»ach du bist es, Michael«) und lassen sich von gutgläubigen älteren Herrschaften Geld anweisen, weil sie sonst die Miete nicht zahlen könnten. Man glaubt es kaum, aber der »Enkeltrick« funktioniert laut Kripo immer noch!

DA LACHT DAS MIGRANTEN-HERZ: NIX ABSCHIEBEHAFT MEHR – FREI!

Als erstes Bundesland setzt Niedersachsen wegen der Pandemie alle Abschiebungen offiziell aus. »Während heute Morgen noch sechs Personen dort inhaftiert waren, sind mittlerweile sämtliche Gefangenen in die Freiheit entlassen worden«, jauchzt der »Niedersächsische Flüchtlingsrat«.

Das Problem bei Abschiebungen: Es gibt keine Flugverbindungen. Die meisten Länder haben wegen der Seuche Einreise-Stopps verhängt, Luftsheriffs dürfen erst gar nicht einreisen. Auch Rückführungen abgelehnter Asylbewerber nach dem Dublin-Abkommen, vor allem nach Italien, sind praktisch unmöglich. Sie sind, wenn überhaupt, dann nur noch gegen negative Corona-Test-Nachweise durchführbar, berichtet ›Bild‹.

KRITIK AN TOTALVERSAGER SPAHN NIMMT ZU

Unterdessen fokussiert sich die Debatte um die Corona-Krise immer mehr auf den politischen Totalversager, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). In einer geradezu störrischen Weise beharrt dieser Polit-Darsteller gebetsmühlenartig darauf, Deutschland sei »gut« auf den Corona-Ausbruch vorbereitet (gewesen). Lieferanten und Ärztevertreter werfen ihm hingegen schwere Versäumnisse vor.

Nicht eine einzige Schutzmaske habe die Bundesregierung beigesteuert, klagt Walter Plassmann, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg. Er sieht eklatante Mängel bei der Ausstattung des medizinischen Personals. »Wir versuchen seit Wochen verzweifelt, irgendwo auf der Welt Schutzausrüstung zu kaufen, das ist fast nicht möglich«, so Plassmann. Von der Bundesregierung sei die versprochene Hilfe bislang ausgeblieben. »Da ist nichts gekommen. Nicht eine einzige Maske haben wir gekriegt«, kritisierte Plassmann wörtlich. Es müsse allen klar sein: »Wenn uns die Schutzausrüstung ausgeht, sind wir am Ende.«

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