Kaum Fachkräfte:

Der Mittelstand geht vor die Hunde

Facharbeiter, vor allem im Maschinenbau, sind selten geworden: Der deutsche Mittelstand leidet immer mehr unter Fachkräftemangel

Der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, ächzt unter der Steuer- und Abgabenlast sowie den Bürokratieauswüchsen. Jetzt kommt ein weiteres Problem hinzu: Mittelständler finden kaum noch geeignete Mitarbeiter.

In einer repräsentativen Umfrage der »DZ Bank« und des Bankenverbandes »BVR« nennen 96 Prozent der 1.501 befragten mittelständischen Unternehmen den Mangel an geeigneten Fachkräften als das drängendste Problem, berichtet die ›Deutsche Presse-Agentur‹ (›dpa‹). Im Herbst 2018 hatten zuletzt 79 Prozent der Befragten darüber geklagt. Fast drei Viertel der Unternehmen geben zudem an, unter der Bürokratiewut des Staates zu leiden.

»Fachkräftemangel und Bürokratie haben sich in den letzten Jahren zu chronischen Problemen entwickelt und betreffen hierzulande immer mehr Unternehmen«, stellte der Firmenkundenvorstand der »DZ Bank«, Uwe Berghaus, fest. »Der Fachkräftemangel beschäftigt den Mittelstand wie kein anderes Thema und erstreckt sich über alle Branchen und Regionen.«

Vom Fachkräftemangel betroffen sind vor allem klassische Mittelstandsdomänen wie der Maschinenbau, das Ingenieurwesen sowie die Pharmakologie – alles Fächer, die von einer vergleichsweise kleinen Zahl an Studenten oder Auszubildenden gewählt werden.

Dabei dachten wir doch eigentlich, es würde kein Mangel an merkelschen Fachkräften herrschen. (lol)

Drucken