Klartext des Chefredakteurs – Ausgabe 16

Liebe Leser,

mehr als die Hälfte der Österreicher (rd. 57 %) haben bei der Nationalratswahl national-konservativ gewählt. »Rechtsruck!«, echauffiert sich der Mainstream hierzulande. Ja, zweifelsohne, es ist ein Ruck durch die Alpenrepublik gegangen. Gerne auch nach »rechts« – in dem Sinne, dass der Rechtlosigkeit in Sachen unkontrollierter Masseneinwanderung nach Europa von einer möglichen ÖVP/FPÖ-Koalition künftig schärfer Einhalt geboten wird.
Die österreichischen Wähler jedenfalls haben im großen europäischen Illusionstheater das Licht angeknipst und siehe da, von den Multikulti-Kronleuchtern rieselt der Staub der Ernüchterung:

Konservativ, freiheitlich und national sind plötzlich wieder »in«.

Gut möglich, dass jetzt ein »Rechtsruck« durch ganz Europa geht – hin zu einer konservativ-freiheitlichen und nationalstaatlichen Erneuerung. Viktor Orban in Ungarn hat den Anfang gemacht, die »Ösis« sind ihm gefolgt. Fast schon ein Hauch von alter Donau-Monarchie weht von den Alpen nach Norden.
Die Botschaft an uns »Piefkes« lautet: Man darf nicht nur, man muss sogar wieder »rechts« sein – dem Recht zu seinem Recht verhelfen. Nur so sind Europa und seine abendländische Kultur noch zu retten. Die FPÖ hat gezeigt, dass eine seriöse freiheitlich-konservative Kraft eine politische Wende hin zur Rechtsstaatlichkeit herbeiführen kann. Diese Aufgabe kommt in Deutschland nun verstärkt der AfD zu.

***

So haben es, drei Wochen nach dem grandiosen Wahlerfolg der AfD im Bund, wohl auch viele Wähler in Niedersachsen gesehen. Sie hievten die AfD zum 14. Mal in Serie in ein Landesparlament.

Und das Niedersachsen-Ross hat Merkel und ihrer Links-CDU den nächsten Tritt verpasst.

Dass Rot-Grün abgewählt wurde, hat nicht die CDU bewirkt, sondern einzig die AfD. Dennoch entblödet sich der CDU-Generalsekretär Peter Tauber – die Betonung liegt auf Sekretär – nicht zu behaupten, die CDU habe »ihr strategisches Wahlziel« erreicht, nämlich die Ablösung von Rot-Grün. Tiefer kann man kaum noch sinken.

***

Vor einer Woche berichteten wir, wie die deutsche Amtskirche vor dem Islam kuscht. Als hätte es noch einer Bestätigung bedurft: Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg (CDU), »begrüßt« den absurden Vorstoß des noch amtierenden Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU), einen islamischen Feiertag einzuführen.

»Allah-Heiligen« – gehts noch?

Herzliche Grüße,
Ihr David Bendels

Drucken