Klartext des Chefredakteurs – Ausgabe 23

Liebe Leser,

erinnern Sie sich noch an die »Drei von der Tankstelle« mit Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Oskar Karlweis: »Ein Freund, ein guter Freund …«? In Bayern dreht die CSU derzeit ein Remake des Ufa-Klassikers. Die Neuverfilmung heißt: »Die drei von der Zankstelle.« In den Hauptrollen: Markus Söder, Horst Seehofer und Alexander Dobrindt. Dieses in sich zerstrittene Triumvirat (»ein Feind, ein guter Feind …«) ist eine tickende Zeitbombe. Der Verwandlungskünstler Söder kennt ohnehin nur ein Programm: sein Ego. Ihm sitzt die AfD im Nacken, er muss die Landtagswahl im Herbst gewinnen. Wobei die absolute Mehrheit längst nicht mehr der Maßstab ist. »Gewinnen« heißt in der verzwergten CSU heute: bloß nicht unter 40 Prozent landen – sonst braucht die Ex-»Staatspartei« nicht nur einen, sondern im Zweifel sogar zwei Koalitionspartner für den Machterhalt. Söder wird also nach dem Motto »Bayern zuerst« keinerlei Rücksichten auf Seehofer nehmen – der, wie zu hören ist, als »Superminister« an Merkels GroKo-Kabinettstisch entsorgt werden soll. Ehrgeizling Dobrindt mit der Attitüde eines Großstadt-Neurotikers lauert darauf, Seehofer und/oder Söder zu beerben. Seehofer schlurft nur noch als »dead man walking« über das politische Parkett. Und Söders Amtszeit als Ministerpräsident könnte nach der Landtagswahl im Herbst schneller um sein, als die CSU ihre restlichen Wähler zählen kann.

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Mit horrenden Rückkehrprämien bis zu 6.000 Euro will die deutsche Massen­einwanderungsregierung Migrantenfamilien hinauskomplimentieren.

Das könnte im Ergebnis darauf hinauslaufen, dass »Mohammed« 6.000 Euro kassiert und als »Ibrahim« samt Familie zurückkommt.

Wo bitte gehts nach Schilda? Folgen Sie auf der Autobahn der Ausschilderung »Berlin«.

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Vor genau einem Monat berichtete der Deutschland-KURIER auf einer Doppelseite über die »Zerstörung der Bildungsrepublik Deutschland«. Die jüngste internationale Vergleichsstudie über das Lesevermögen von Grundschülern (IGLU) übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Wir sind auf dem Weg, ein Volk von Analphabeten zu werden. Bereits jeder fünfte (!) Viertklässler kann nicht richtig lesen. Diese alarmierende Entwicklung ist eine unmittelbare Folge der Flutung unserer Schulklassen mit Migrantenkindern, von Gutmenschen-Pädagogen beschönigend »Heterogenität« genannt. Bildung ist der einzige Rohstoff Deutschlands – auch und vor allem deshalb: Schluss mit der unkontrollierten Masseneinwanderung! Was dieses Land endlich braucht, ist eine qualifizierte Zuwanderung, die sich an unseren Bedürfnissen und Bildungsstandards orientiert.

Herzliche Grüße,
Ihr David Bendels

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