Klartext des Chefredakteurs:

Die Terror-Vertuscher

David Bendels

das dröhnende Schweigen der versammelten politischen Klasse zu dem mutmaßlichen Terroranschlag von Limburg ist unerträglich. Feigheit und Vertuschung ist das Panier der Maulhelden, die sonst um keinen Superlativ verlegen sind, solange es darum geht, imaginäre »Klimakatastrophen« zu beschwören und die eigenen Bürger moralisch zu denunzieren, um sie mit immer neuen Verboten und Abgaben zu schikanieren.

Wenn es aber gilt, zu den verhängnisvollen Folgen der eigenen falschen Politik zu stehen, dann ducken sie sich weg, die Merkels und Seehofers, die Grün*Innen und Linken, die Willkommensjubler und Bahnhofsklatscher dieser Republik. Jedes einzelne Detail, das über den Syrer herauskommt, der in der hessischen Bischofsstadt einen Lastwagen kaperte und mit brutaler Vernichtungsabsicht in eine Schlange wartender Autos an einer Ampel steuerte, ist eine Ohrfeige für alle, die die seit über vier Jahren andauernde Politik der offenen Grenzen und der unkontrollierten Masseneinwanderung zu verantworten haben.

Wieder war es ein syrischer Pseudo-Asylbewerber, der versucht hat, kaltblütig Menschen zu töten, und dabei seinen Allah pries. Ein Mann, der im Asylansturm von 2015 illegal ins Land kam, der sich seither vom deutschen Steuerzahler hat aushalten und zeitweise sogar eine Hotelunterkunft bezahlen lassen; ein Verächter unserer Werte, unserer Gesellschaft und Lebensart, der wiederholt durch sexuelle Übergriffe, Drogen- und Gewaltdelikte auffällig geworden ist, ohne dass er deswegen unser Land verlassen musste.

Es spielt keine Rolle, ob der Mann namens »Omar Ali I.« gestört war oder sich sonst wie radikalisierte; ob er seine Tat spontan verübte, ob er ein Dilettant oder einsamer Einzeltäter war oder ob es eine glückliche Fügung im Unglück war, dass es diesmal wenigstens keine Toten gab. Acht Menschen sind verletzt, einige von ihnen schwer; das Böse ist über sie aus heiterem Himmel hereingebrochen, ohne dass jemand nach ihrem Schock und ihrer Traumatisierung fragt.

Wie man es auch dreht und wendet: Acht Menschen, von den Augenzeugen und knapp Davongekommenen zu schweigen, haben schwerstes körperliches und seelisches Leid erlitten. Leid, das ihnen erspart geblieben wäre, hätten die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Staatsorgane nach Recht und Gesetz gehandelt und den Täter gar nicht erst ins Land gelassen oder wenigstens umgehend wieder dorthin geschickt, wo er hingehört.

Und die, die für dieses Leid die Verantwortung tragen, schweigen – die Willkommenskanzlerin vorneweg. Kein Wort der Anteilnahme, das sonst so wohlfeil bei der Hand ist, wenn die Berufsbeleidigten über »Islamophobie« und »Ausländerfeindlichkeit« zetern. Kein Bedauern, kein Eingeständnis des eigenen Versagens, kein Signal der Korrektur und des Willens, den eigenen Bürgern den fahrlässig entzogenen Schutz zurückzugeben.

Sie schweigen, sie kehren unter den Teppich, sie machen einfach so weiter. So wie die Berliner Behörden, die einen judenhassenden arabischen Messermann, der eine Synagoge stürmen wollte, einfach laufen ließen, weil er ja ansonsten ein »unbeschriebenes Blatt« sei. So wie der französische Innenminister, der sein Volk über die islamistischen Hintergründe des Messerattentäters in den Reihen der Pariser Polizei belog, der im Blutrausch mehrere Kollegen ermordet hat. Und ihre willfährigen Pressekomplizen lassen sie damit davonkommen und helfen noch mit beim Vertuschen.

Es ist ein zynisches Spiel, ein Spiel mit dem Leben und der körperlichen und seelischen Unversehrtheit der Bürger. Die Verletzten von Limburg waren nicht die ersten Opfer der »Willkommenskultur«, und sie werden nicht die letzten sein. Niemand weiß, wie viele tickende Zeitbomben diese verantwortungslose Politik bereits ins Land gelassen hat und noch hereinlassen wird. Bis zum nächsten Attentat und zum nächsten Vertuschungsversuch.

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