Klimaaktivismus

Greta Thunberg lässt Journalisten aus Saal werfen

Nach Zoff unter Aktivisten: Klimaikone Greta Thunberg ließ während des »Smile for Future«-Klimagipfels offenbar Journalisten aus dem Konferenzsaal werfen

Greta Thunberg soll beim Lausanner »Smile for Future«-Kongress der hoch indoktrinierten Klimajugend alle Journalisten aus dem Saal geworfen haben. Der Kongress wurde von Streitereien und Negativschlagzeilen überschattet. Hierfür machte die zur Ikone erhobene Thunberg auch die Journalisten verantwortlich.

Am Freitag, dem letzten Tag des »Smile for Future«-Klimagipfels an der Uni in Lausanne, ist es offenbar zum Eklat gekommen: Greta Thunberg soll alle Journalisten aus dem Saal geworfen haben. Das berichtet das Schweizer Nachrichtenportal ›Blick.ch‹ mit Berufung auf eine Reporterin vor Ort. Der Konferenztag startete mit einem Rückblick, in dem Teilnehmer den Verlauf des Treffens kritisierten. Es habe wenig Struktur gegeben und es sei »schwierig« gewesen, sich zu einigen, hieß es aus den Reihen der Protestler.

Das Bild von der friedlich-harmlosen Jugendbewegung gerät ins Wanken

Dann meldete sich laut der Zeitung Greta Thunberg zu Wort und meinte, die Medien seien verantwortlich für diese schlechte Stimmung. Die Medienvertreter würden es so darstellen, als gäbe es »Streit« unter den jungen Klimaaktivisten, kritisierte Thunberg weiter und bezog sich auf die Negativschlagzeilen, die in den vergangenen Tagen die Runde machten und das schöne Bild einer sich friedlich vereinigenden Jugendbewegung kräftig ins Wanken brachte. Die Klimaikone der linkspolitisch initiierten »Fridays for Future«-Bewegung plädierte deshalb dafür, die Journalisten »auszuschließen«. Kurzerhand wurde entschieden, die Journalisten des Saals zu verweisen. Die Journalisten mussten den Saal daraufhin verlassen, nach wenigen Minuten durften sie jedoch wieder zurück. Eine Begründung für das Kindertheater bekamen sie nicht.

Streit und Tränen

Der dreitägige »Smile for Future«-Kongress mit etwa 450 Teilnehmern tagt bis zum heutigen Freitag im schweizerischen Lausanne. Der Kongress wurde der Öffentlichkeit als europaweites »Strategietreffen« der sogenannten Klimajugend verkauft. Dort wolle man Eckpunkte für die künftige Taktik und Ausrichtung der Bewegung festlegen, hieß es von Veranstalterseite. Jedoch zeichnete sich in kürzester Zeit ab, dass eine Einigung nur schwierig zu bewerkstelligen sein wird. Das Portal ›Buzzfeed‹ berichtet davon, dass die Uneinigkeit zwischen den Teilnehmern so weit gegangen sei, dass Greta Thunberg zusammen mit etwa 30 weiteren Anwesenden während einer Debatte über einen konkreten Forderungskatalog den Saal verlassen habe. Auch Eifersüchteleien scheinen sich breitzumachen. Die ›Welt‹ berichtet über feindselige Posts in deutschen Klimajugendforen, die sich gegen das deutsche Aushängeschild der Bewegung, das Grünen-Mitglied Luisa Neubauer, richten und dieser »Personenkult« vorwerfen. Die Medien berichteten von diesem von Thunberg kritisierten »Riesen-Zoff« und zeigten Bilder von weinenden, mehrheitlich weiblichen Teenager.

Übernehmen Linksextreme die Klimabewegung?

Vor allem jedoch scheint sich laut Beobachtern ein »Showdown« anzubahnen: »zwischen behüteten gutbürgerlichen Oberschichtkiddies mit Klassensprecher-Attitüde, die im Villenviertel wohnen und ihre Freizeit im Reitstall verbringen, und ideologisch gefestigten, dialektisch geschulten kommunistischen Kadern, die mithilfe ihrer über Jahrzehnte hinweg bewährten Taktiken die inhomogene Bewegung unterwandern und in letzter Konsequenz an sich reißen wollen.« Wie der Deutschland Kurier bereits berichtete, verbirgt sich hinter dem »braven« Schülerprotest eine linksextreme Kampagne. Hierbei rufen einige Aktivisten zu Gesetzesbruch und Gewalt auf, wie es extremistische Gruppen wie »Extinction Rebellion« oder »Ende Gelände« bereits jetzt praktizieren. In Deutschland soll sich sogar eine »antikapitalistische Plattform« bei »Fridays for Future« gebildet haben.

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