Klimahysterie:

Linksextreme wollen bei »Fridays For Future«-Klimastreik Verkehr lahmlegen

»Hoch mit den Bäumen, nieder mit dem Kapitalismus«: Die Töne auf den Klima-Demos werden immer schriller und Linksextreme mischen kräftig mit

Am Freitag hat die links-grüne Klimabewegung »Fridays For Future« zum weltweiten »Klimastreik« aufgerufen. Und auch diese Veranstaltung wurde einmal mehr von linksextremistischen Gruppierungen okkupiert. So ruft unter anderem die vom Verfassungsschutz beobachtete »Interventionistische Linke« (IL) dazu auf, für ein Verkehrschaos am morgigen Protesttag zu sorgen.

Die angebliche Schülerbewegung »Fridays For Future« hat zusammen mit anderen links-grün orientierten Gruppierungen wie Greenpeace, BUND, der Nordkirche und Gewerkschaften wie dem DGB oder ver.di am morgigen Freitag in Hamburg zum »globalen Klimastreik« aufgerufen. Gerechnet wird mit rund 30.000 Teilnehmern, so die Veranstalter.

Mit dabei einmal mehr: linksextremistische Gruppierungen. So die vom Verfassungsschutz beobachtete »Interventionistische Linke« (IL) – maßgeblich an den massiven gewalttätigen Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg beteiligt. Die Linksextremisten rufen zum »zivilen Ungehorsam« auf. Das Ziel der als extremistisch eingestuften Gruppe: den Verkehr in der Hamburger Innenstadt lahmlegen.

»Lasst uns gemeinsam am 20.9. im Anschluss an die große Global-Streik-Demonstration mit Aktionen des zivilen Ungehorsams den Verkehr in der Innenstadt Hamburgs lahmlegen, um auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam zu machen!«, heißt es in einem ›Facebook‹-Eintrag der IL-Hamburg.

Link zu ›Facebook

Das sogenannte »Aktionsbündnis Sitzenbleiben«, zu dem neben der »Interventionistischen Linken« Mitglieder der ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachteten und als extremistisch eingestufte Gruppierung »Ende Gelände Hamburg« und andere linke Klimainitiativen gehören, will mit Sitzblockaden und »Teach-ins« für ein Verkehrschaos nach der Kundgebung ab 16 Uhr sorgen. Massiv wurde und wird in den sozialen Medien über zahlreiche Blockadetrainings, die bereits stattgefunden haben oder noch stattfinden werden, informiert. Ort der Veranstaltungen werden die Linksextremistenhochburg »Rote Flora« und auch Räumlichkeiten des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) an der staatlichen Universität Hamburg sein.

Link zum Tweet

Linksextremistische IL von Anfang an im Klimaprotest eingebunden

Und wieder warnt das Landesamt für Verfassungsschutz vor einer Instrumentalisierung der »Fridays For Future«-Bewegung durch linksextremistische Bewegungen. Dass sich hinter der Maske des »braven« Schülerprotestes eine linksextreme Kampagne verbirgt und die hoch indoktrinierte Jugend bereits massiv unterwandert hat, davon berichtete der Deutschland Kurier bereits im März dieses Jahres.

Die bundesweit agierende linksextremistische IL ist seit Jahren im Visier des Hamburger Verfassungsschutzes. Sie wird beobachtet und als linksextremistisch eingestuft. Sie versuche, den Klimastreik für ihre Zwecke zu nutzen und sei bei der Planung des Vorhabens federführend, heißt es in einer Pressemitteilung: »Im Gegensatz zu ›Fridays For Future‹ und gleich gelagerten Gruppen geht es linksextremistischen Gruppierungen wie der ›Interventionistischen Linken‹ bei ihren Aktionen nicht um den Klimaschutz, sondern um den Anschluss und die ›Scharnierfunktion‹ linksextremistischer Gruppen an das bürgerliche Spektrum, um dieses anschließend zu radikalisieren.« Die Organisation zielt auf eine kampagnenorientierte Zusammenführung von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Bündnissen mit linksextremistischen Akteuren zugunsten einer erhöhten Handlungsfähigkeit – sowohl in Deutschland als auch in internationalen Netzwerken. Wie der Verfassungsschutz feststellt, fungiert die IL dabei als Scharnier zwischen militanten Gruppierungen und nicht gewaltorientierten Linksextremen beziehungsweise nicht extremistischen Gruppen und Initiativen. Die Einstellung der IL zu Gewalt ist taktisch geprägt, das heißt, es wird auf eine offene Propagierung von Militanz verzichtet, Gewalt wird aber auch nicht ausdrücklich abgelehnt, was sich in Hamburg beim G20-Gipfel oder bei den Protesten im Rheinischen Revier im Juni zeigte (der Deutschland Kurier berichtete).

Drucken