Können Christen AfD wählen?

Die AfD wird von einigen Kirchenvertretern stark bekämpft. Wichtige Kirchenfunktionäre verweigern den Dialog mit der Partei und behaupten sogar unverhohlen, Christ sein und AfD wählen schlössen sich aus. Doch was ist daran dran? Stimmt es, dass die AfD „rassistisch und menschenverachtend“ ist, dass sie „gegen Ausländer hetzt“, „Ängste schürt“ und „keine Lösungen anbietet“? Nichts von all diesen Verleumdungen ist wahr. Fake News! Das Gegenteil ist der Fall. Die AfD ist eine bürgerlich-konservative und patriotische Partei, die Rechtsstaatlichkeit und Ordnung fordert. Die AfD ist dem christlichen Menschenbild verpflichtet.

Für Christen wichtige und entscheidende Themen, die viele Jahre unter die Räder kamen, werden von der AfD wieder aufgegriffen. So hat die AfD-Fraktion einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der sich mit der zunehmenden Christenverfolgung international, aber auch in Deutschland beschäftigt. Die AfD setzt sich vehement für das Lebensrecht der Ungeborenen ein und sie ist die einzige Partei, die klipp und klar gegen die Frühsexualisierung der Kinder und die „Gender-Ideologie“ ist. Es gibt zudem eine Bundesvereinigung „Christen in der AfD“, die gut vernetzt ist und bei der viele engagierte Christen aus verschiedenen Konfessionen mitmachen.

Und was ist mit der angeblichen „Fremdenfeindlichkeit“? Das ist Humbug! Die Bundestagsfraktion der AfD ist die Partei mit dem höchsten Anteil von Abgeordneten mit „Migrationshintergrund“. Bei der AfD engagieren sich viele Mitglieder aus allen möglichen Herkunftsländern, auch Juden sind dabei. Die AfD ist keinesfalls „gegen Ausländer“. Sie ist vielmehr gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung der schrankenlosen und unkontrollierten Einwanderung. Diese Politik ist in den Augen der AfD illegal, sie begünstigt das Schleuserwesen und führt dazu, dass Tausende Menschen im Mittelmeer jämmerlich ertrinken.

Eine Politik der konsequenten Grenzsicherung, wie von der AfD gefordert, würde dazu führen, dass der illegale Zustrom gestoppt und fortan nur noch geregelte Einwanderung nach Europa stattfindet. Nächstenliebe heißt nämlich auch: Zunächst einmal die eigene Bevölkerung vor Terrorismus, Kriminalität und Übervorteilung zu schützen und Familien, Rentnern, Obdachlosen und Bedürftigen hierzulande zu helfen.

Von daher ist die Kritik der Kirchen zurückzuweisen und die Frage eindeutig zu beantworten: Ja, Christen können sehr wohl AfD wählen! Die Frage ist eigentlich: Warum sollten sie es nicht tun?


Dr. Malte Kaufmann

Sprecher AfD Kreisverband Heidelberg

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