Islamisten-Hotspot, Parallelgesellschaften, Kriminalität und Schuldenberge

Glitzernde Bankenpaläste aus Glas und Stahl, die EZB-Zentrale, Börse, Flughafen und Messe machen Frankfurt am Main zur international renommierten Finanz- und Wirtschaftsmetropole. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der Kehrseite stehen krasse soziale Gegensätze, wachsende Schuldenberge, Armutseinwanderung und Gesellschaftszerfall, Parallelgesellschaften und Islamisierung.

Das hat Frankfurt nicht nur den zweifelhaften Titel der ersten deutschen Metropole mit migrantischer Bevölkerungsmehrheit eingebracht, sondern auch den fragwürdigen Ruf als einer der explosivsten Islamisten-Hotspots in Deutschland.

»Islamisten-Hotspot« Frankfurt

Von den 4.170 registrierten Islamisten in Hessen, die das Land im Februar bekannt gab, zählt mehr als ein Drittel zu den besonders fanatischen Salafisten.

Ihre Zahl stieg allein von 2014 auf 2015 um zehn Prozent, von 1.500 auf 1.650.

Rund 40 hessische Islamisten gelten als »Gefährder«. Kein Wunder also, dass die Terrorgefahr in Frankfurt besonders groß ist.

Wie viele unerkannte Islam-Fanatiker im Zuge der Asyl-Masseneinwanderung noch nach Hessen und Frankfurt gekommen sind, wissen die Behörden vermutlich selbst nicht, auch wenn sie tapfer eine Statistik nach der anderen veröffentlichen. Wie auch, wenn ohne Papiere eingereiste nordafrikanische »Syrer« teils mit Dutzenden Identitäten über das ganze Bundesgebiet die Behörden narren. Für die islamistischen Anwerber ist der stete unkontrollierte Zustrom chancenloser Muslime ein unerschöpfliches Rekrutierungsreservoir.

Muslimische Parallelgesellschaften

Dass Frankfurt ein bevorzugter Tummelplatz für Islamisten und radikale Muslime geworden ist, muss niemanden wundern. Jeder siebte Frankfurter ist heute Muslim. Schon vor Jahrzehnten haben sich in der Main-Metropole, zunächst als Folge der türkischen »Gastarbeiter«-Zuwanderung, islamische Parallelgesellschaften herausgebildet, achselzuckend hingenommen oder gar begünstigt von grünen und linken Kommunalpolitikern, die »Multikulti« früher als andere zur offiziellen Doktrin erhoben haben.

Drei Dutzend Moscheen gibt es im Stadtgebiet, kaum ein Islamisten-Herkunftsland, das in Frankfurt nicht seine eigene Gemeinde hätte.

Die meisten Moscheen stehen unter der Fuchtel des deutschen Ablegers der staatlichen türkischen Religionsbehörde, DiTiB, die ferngesteuert aus Ankara den islamistischen Kurs von Sultan Erdoğan zu seinen Untertanen in Deutschland bringt.

Schulkatastrophe

Die schwarz-grüne Landesregierung, die DiTiB den islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen ermöglicht und diesen sogar noch ausgeweitet hat, leistet dem bereitwillig Vorschub. Drei Viertel der schulpflichtigen Kinder haben einen »Migrationshintergrund«. Die meisten sind Muslime. Einwandereranteile von 90 bis 100 Prozent sind an vielen Frankfurter Problembezirksschulen schon keine Seltenheit mehr.
Ingrid König, Leiterin der Otto-Berthold-Grundschule in Griesheim, zeichnet ein alarmierendes Bild abseits der offiziellen schwarz-grünen Selbstbeweihräucherungen: Vollverschleierte Mütter agitieren auf dem Schulhof andere Kinder, von zu Hause bringen viele Ablehnung und Verachtung für Frauen und deutsche Kultur mit, nicht vorhandene Sprachkenntnisse, übelste soziale Verhältnisse: Normaler Unterricht ist da nicht mehr möglich, und das, meint Ingrid König, hat sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun.

Kriminalität und sozialer Sprengstoff

Kriminalität, Drogenhandel und »No-Go-Areas«, in denen die Staatsmacht zurückweicht und die Bürger sich fernhalten, sind ebenfalls auf dem Vormarsch. Anfang April schlug die Polizei gegen die Drogenhändlerszene im Bahnhofsviertel zu. Die Dealer weichen aus und machen bald wieder weiter, der Nachschub geht ihnen ja nicht aus. Herumlungernde Gruppen von Arabern und Afrikanern sind mittlerweile im ganzen Stadtbild präsent: Ganz Frankfurt sei schon eine »pan-urbane No-Go-Area«, beschwert sich eine frustrierte Bürgerin.

Die unkontrollierte Asyl-Massenzuwanderung treibt nicht nur diese Probleme auf die Spitze, sie häuft auch zusätzlichen sozialen Sprengstoff an.

Jetzt schon lebt die Hälfte der Einwandererhaushalte an der Armutsgrenze, der größte Teil lebt von Sozialleistungen.

Die Sozialausgaben kennen schon seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Und die zusätzliche Nachfrage durch anerkannte Asylbewerber und »Flüchtlinge« treibt den ohnehin überhitzten Wohnungsmarkt in für einheimische Normalverdiener unerschwingliche Höhen.

Frankfurts Schuldenberge wachsen vor diesem Hintergrund in unerschwingliche Höhen, obwohl die Stadt allein mehr als ein Drittel der gesamten hessischen Gewerbesteuereinnahmen für sich verbuchen kann – Stand 2016 1,82 Milliarden Euro jährlich. Trotzdem gab es im selben Jahr schon eine Finanzierungslücke von 80 Millionen Euro, und das in einem der einnahmenstärksten Jahre, wo sogar Offenbach einen Überschuss erzielte.

Wachsende Schuldenberge

2019, spätestens 2020 wird die Stadt alle Rücklagen aufgebraucht haben, die Schulden werden sich bis 2021 von derzeit 1,475 Milliarden auf rund 2,9 Milliarden Euro glatt verdoppeln, warnt Walter Wallmann, Präsident des Landesrechnungshofs und Sohn des gleichnamigen CDU-Oberbürgermeisters.

Stadtkämmerer Uwe Becker rechnet schon im laufenden Jahr mit einem Defizit von 286 Millionen Euro und einem Anstieg der Schulden auf über 2,1 Milliarden.

Doch die Stadt gibt munter Geld aus, als gäbe es kein Morgen. Infrastruktur, Wohnungsbau, Schulen und fast 200 neue Stellen in der Verwaltung für »zusätzliche Aufgaben« schlagen ins Kontor – ein Schelm, wer da an verdeckte Migrationskosten denkt. Auch die Kita-Kosten will der eben wiedergewählte SPD-OB Peter Feldmann den Frankfurtern großzügig erlassen.

Verbohrte Realitätsverweigerung

Doch statt sich um die brennenden Probleme der Stadt zu kümmern, ducken sich die Lokalpolitiker weg vor den dreisten Anmaßungen der »Kommunalen Ausländervertretung« (KAV), die mit SPD und Grünen einen Umbenennungs-Feldzug gegen die traditionsreiche Frankfurter »Mohren-Apotheke« angezettelt hat. Und während die Frankfurter sich freuen, dass nach dem Abriss eines Nachkriegs-Betonmonsters wenigstens ein Teil der Altstadt in alten historischen Formen wieder entsteht, denunzieren mediale Besserwisser den zugrunde liegenden Antrag als das Werk von »Rechtsradikalen«. Der Präsident der »Eintracht« Peter Fischer versucht sich derweil als Gesinnungspolizist und will den Frankfurter Erstliga-Klub von »AfD-Wählern« säubern. Besser kann man die verbohrte Realitätsverweigerung der etablierten Frankfurter Eliten kaum auf den Punkt bringen.

QUELLEBilder: imago
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