»Bankfurt«, »Mainhattan« – beim Stichwort Frankfurt am Main denken die meisten an Wirtschaftskraft und moderne Bürotürme. Doch Banken- und Messepaläste sind nur die eine Seite. Seit letztem Jahr hält die 730.000-Einwohner-Stadt einen fragwürdigen Rekord: Frankfurt am Main ist die erste deutsche Metropole mit Migranten-Mehrheit.

51,2 Prozent der Frankfurter hätten einen »Migrationshintergrund«, verkündete das städtische »Integrations- und Diversitätsmonitoring« letzten Juni. Keine Überraschung in einer Stadt, die schon in den Achtzigern auch den deutschlandweit ersten »Multikulti«-Dezernenten berufen und die Bevölkerungsumwälzung früher und mutwilliger als andere vorangetrieben hat.

Deutsche in der Minderheit

Die aktuelle »Vielfalts«-Dezernentin Sylvia Weber von der SPD hat die rosa Brille fest ins Gesicht gedrückt. Frankfurt sei so »bunt« wie nie zuvor, 90 Prozent der Nationen dieser Welt sind in der Stadt vertreten, eindeutige Bevölkerungsmehrheiten gibt es nicht mehr, da müsse man halt eine ganz neue Debatte über »Leitkultur« führen. Mit Deutschland dürfte die dann nicht mehr viel zu tun haben.

Faktisch läuft das auf unaufhaltsame Islamisierung hinaus.

Kopftücher bestimmen in den Migrantenvierteln das Straßenbild, Schwimmbäder führen auf Wunsch von Ausländervertretungen bereitwillig islamische »Frauenbadetage« ein, selbst in der glitzernden Bankenwelt ist die Islamisierung schon angekommen: Die 2015 als Ableger eines türkischen Instituts gegründete KT-Bank bietet seit Neuestem Scharia-konforme Bankkonten an.

Unaufhaltsame Islamisierung

Jeder siebte Frankfurter ist heute schon Muslim, über hunderttausend leben in der Main-Metropole.

35 Moscheen jeder Glaubensrichtung finden sich im Stadtgebiet.

Die meisten werden vom türkisch-fundamentalistischen Dachverband DİTİB betrieben, Erdogans verlängertem Arm. Nicht wenige Frankfurter Moscheen sind islamistische Schaltzentralen.

Anti-Terror-Razzien gegen IS-Unterstützer und Islamisten-Schleuser – vor einem Jahr durchsuchten über 1.100 Beamte mehr als 50 Wohnungen, Geschäftsräume und Moscheen in Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden und weiteren hessischen Städten – kratzen nur an der Oberfläche der Strukturen.

Die erwerbstätigen Frankfurter ohne deutschen Pass mögen zu einem großen Teil EU-Bürger sein. Doch die demografische Zukunft lässt sich an den Kindern und Jugendlichen ablesen: Bei den Schülern – mehr als drei Viertel haben einen »Migrationshintergrund« – dominieren die Muslime.

Schulkatastrophe

Während das städtische Multikulti-Amt die »immer besseren« Leistungen und Schulabschlüsse der migrantischen Jung-Frankfurter feiert, schlagen entnervte Lehrer die Alarmtrommel. Schon vor einem Jahr schrieben 57 Rektoren und 18 Konrektoren einen Brandbrief an den Kultusminister:

80 Prozent Migrantenanteil in vielen Stadtteilschulen, kaum Deutschkenntnisse, dazu Drogen- und Kriminalitätsprobleme sowie wachsende islamische Radikalisierung – Frankfurts Lehrer stehen vor der Kapitulation.

Und ja, schrieb im November eine Grundschulleiterin aus dem Problem-Stadtteil Griesheim, die Probleme haben etwas mit Islamisierung zu tun, wenn vollverschleierte Mütter auf dem Schulhof fremde Kinder agitieren und die Kinder von zu Hause nur Verachtung für unsere Gesellschaft mitbekommen. Hundert Prozent Migrantenkinder, null Deutschkenntnisse, da ist Unterricht nicht mehr möglich. Die Asylkrise, meint die verzweifelte Schulleiterin, habe das Fass zum Überlaufen gebracht. Dutzende Lehrer aus dem benachbarten Offenbach haben vor Kurzem nachgelegt: »wachsende Heterogenität durch kulturelle und religiöse Vielfalt«, unkooperative Migranten, die dennoch höchste Ansprüche stellen – es geht nicht mehr.

»No-Go-Areas« in Offenbach, Frankfurt, Wiesbaden

Frankfurts Nachbarstadt Offenbach bündelt die Probleme wie in einem Brennspiegel. Der Ausländeranteil liegt hier schon über 60 Prozent, das türkische Viertel ist eine Stadt in der Stadt. »No-Go-Areas«, die von den Bürgern gemieden und in die sich selbst die Polizei nur mit massiven Kräften hineintraut, weil die Beamten auch bei Routineeinsätzen jederzeit damit rechnen müssen, von Migrantengruppen umringt und angegriffen zu werden, gab es in der Industriestadt Offenbach, in Frankfurt und in der nur 30 Kilometer entfernten Landeshauptstadt Wiesbaden schon vor der Asyl-Invasion: Höchst, Sossenheim oder Griesheim in Frankfurt, das Westend in Wiesbaden.

Die unkontrollierte Asyl-Einwanderung hat die Lage dramatisch zugespitzt: Frankfurt verwandle sich in eine »pan-urbane No-Go-Area«, klagt eine Bürgerin angesichts der in der ganzen Innenstadt herumlungernden Afrikaner- und Araber-Gruppen.

Soziale Zeitbomben

Ungelöst sind auch die sozialen Spannungen.

Offenbach, einst stolzes Industriezentrum, kämpft seit vielen Jahren mit Rekord-Arbeitslosigkeit und Verslummung.

Ende letzten Jahres hat der von der »Energiewende« gebeutelte Siemens-Konzern die Schließung seines Offenbacher Werks verkündet: Wieder eine verlorene Hoffnung.

Die Banken- und Messestadt Frankfurt steht mit ihren finanzkräftigen Gewerbesteuerzahlern scheinbar noch vergleichsweise gut da. Der Sozialhaushalt wächst seit Jahren kontinuierlich; die soziale Struktur der Stadt ist fragil: Nicht nur, dass Einwanderer bereits in der Mehrheit sind; die Hälfte der Einwandererhaushalte lebt an der Armutsgrenze, die große Mehrheit ist auf staatliche Transferleistungen angewiesen.

Die anhaltende massenhafte Armutseinwanderung ist für Frankfurt, Offenbach und das Rhein-Main-Gebiet eine soziale Zeitbombe: Die Transferzahlungen steigen, gleichzeitig müssen zusätzliche Wohnungen auf dem ohnehin leergefegten Markt finanziert werden. Brechen dann noch die Einnahmen weg, ist der Kollaps nahe.

»Dann ziehen Sie doch woanders hin!«

»Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen«, beschied Frankfurts vormalige grüne Multikulti-Dezernentin Nargess Eskandari-Grünberg vor zehn Jahren einen Hausener Bürger, der sich um die Überfremdung der Schulen im Stadtteil sorgte.

Viele Frankfurter, die es sich leisten können, einheimische wie zugewanderte, tun genau das: Sie wandern ins wohlhabende Umland ab oder ziehen sich in exklusive und sichere Stadtteile zurück und schicken ihre Kinder auf teure Privatschulen.

Die Massenzuwanderung treibt die soziale Spaltung voran – und die schwarz-rot-grüne Schönrednerei ist ein Tanz auf dem Vulkan.

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