Live-Wahl-Ticker:

Landtagswahlen 2019 in Brandenburg und Sachsen

18.45 Uhr: Wahlparty der AfD Dresden

 

 

 

 

Triumph in Sachsen: Der sächsische AfD-Spitzenkandidat Jörg Urban (li.) und Parteichef Jörg Meuthen feiern einen historischen Erfolg.

17.40 Uhr: Ergebnis von 2014

Bei der Landtagswahl in Sachsen vor fünf Jahren haben sich die Wählerinnen und Wähler so entschieden: CDU 39,4 Prozent, Linke 18,9 Prozent, SPD 12,4 Prozent, AfD 9,7 Prozent, Grüne 5,7 Prozent, FDP 3,8 Prozent.


17.40 Uhr: Ergebnis von 2014

Das Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg im Jahr 2014: SPD 31,9 Prozent, CDU 23,0 Prozent, Linke 18,6 Prozent, AfD 12,2 Prozent, Grüne 6,2 Prozent, BVB/FW 2,7 Prozent, FDP 1,5 Prozent.


17.15 Uhr: Riesiges Medieninteresse am Landtag in Dresden

Rund 1.000 Journalisten haben sich für die Landtagswahl akkreditiert. Rund um den Landtag sind zahlreiche Übertragungswagen und weitere Technik geparkt.


17.10 Uhr: In Dresden bereits über 60 Prozent Wahlbeteiligung

Im Stadtgebiet Dresden lag die Wahlbeteiligung inklusive Briefwahl um 14 Uhr bereits bei 61,9 Prozent – 2014 hatten zur gleichen Zeit erst 38,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben.


16.40 Uhr: AfD-Kandidat Wobeto will zur Wahlbeobachtung gehen

In Potsdam hat der AfD-Kandidat Helmar Wobeto (Wahlkreis 21) angekündigt, ab 17.30 Uhr mit anderen Parteimitgliedern zur Wahlbeobachtung ins Briefwahllokal in der Voltaire-Schule zu gehen. »Wir wollen sicherstellen, dass die Auszählung der Briefwahlergebnisse ordnungsgemäß ist«, so Wobeto.


16.10 Uhr: Rund 58 Prozent aller Leipziger waren schon wählen

In Leipzig haben bis 16 Uhr 57,6 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Bei der Wahl 2014 waren es zur gleichen Zeit 36,9 Prozent.


16.05 Uhr: Wahlbeteiligung deutlich über 50 Prozent möglich

Insgesamt könnte die Beteiligung an der Landtagswahl laut Landeswahlleiter Bruno Küpper am Ende deutlich über 50 Prozent liegen. 2014 lag sie den Angaben zufolge bei 47,9 Prozent. Ein Hinweis darauf sei das große Interesse der Bürger an der Kommunalwahl im Mai gewesen, hieß es. Zudem sei die Briefwahlnachfrage gestiegen.


16.00 Uhr: Alice Weidel ist siegessicher

Auf Twitter postet sie ein Video: »Heute werden wir zeigen: Wir sind Volkspartei«.


15.30 Uhr: Heute nicht wahlberechtigt

So zum Beispiel Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD): Die 58-jährige Sozialdemokratin hat es bislang versäumt, ihren Hauptwohnsitz in Potsdam zu melden, berichteten die Potsdamer Neuesten Nachrichten in der vergangenen Woche.


14.50 Uhr: Wahlbeobachter

Die Auszählung der Briefwahl beginnt zwar erst um 18 Uhr, aber die Überprüfung, ob alle Stimmzettel zur Auszählung zugelassen werden, beginnt bereits früher – meist zwischen 15 und 16 Uhr. Diesen Vorgang kann von Wahlbeobachtern vor Ort ebenfalls überwacht werden, denn auch hier können bereits viele Stimmen wegfallen und werden ungültig.


14.30 Uhr: Proteste in Leipzig angekündigt

Egal, wie die AfD heute bei der Landtagswahl in Sachsen abschneiden wird – in Leipzig wird es am Abend Proteste gegen die künftig möglicherweise zweitstärkste, demokratisch gewählte Partei im Freistaat geben. Das linke Aktionsnetzwerk »Leipzig nimmt Platz« hat für 18:30 Uhr zu einer Kundgebung unter dem Motto »Trotz alledem« am Neuen Rathaus aufgerufen.


13.16 Uhr: Wahlbeteiligung gesamt Sachsen

Im Freistaat gaben bis 12 Uhr 26,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab – also deutlich weniger als in den großen Städten. Aber: Auch hier gibt es einen deutlich positiven Trend. 2014 hatten zu diesem Zeitpunkt lediglich 14,9 Prozent der Sachsen ihre Stimme abgegeben.


12.15 Uhr: Grünen-Chefin Baerbock gibt ihre Stimme ab

Auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat bei der brandenburgischen Landtagswahl in Potsdam gewählt. Von 2009 bis 2013 war sie Landesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen in Brandenburg.


12.10 Uhr: Weiter hohe Wahlbeteiligung in Sachsen

In Leipzig lag die Wahlbeteiligung 12 Uhr bei 41,9 Prozent und damit wie schon 10 Uhr mehr als doppelt so hoch wie 2014 zur gleichen Zeit. Damals lag die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl 12 Uhr bei 20,9 Prozent. Die Stadt Dresden hat um 12 Uhr eine Wahlbeteiligung von 53,3% erreicht – zum gleichen Zeitpunkt 2014 waren es 28,80 %.

In Leipzig lag die Wahlbeteiligung bis 12 Uhr bei 41,9 Prozent. 2014 waren es lediglich 20,9 Prozent zur gleichen Zeit. Und auch in Chemnitz hat sich die Wahlbeteiligung fast verdoppelt. Hier stieg sie von 17 auf 30 Prozent um 12 Uhr.


11.51 Uhr: SPD-Spitzenkandidat Dulig bei der Stimmabgabe

In Sachsen kam SPD-Spitzenkandidat Martin Dulig mit seiner Frau Susann zur Stimmabgabe in Moritzburg.


11.20 Uhr: Ministerpräsident Woidke wählt

In Forst in der Lausitz hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) seine Stimme für die Landtagswahl abgegeben. Woidke zeigte sich zuversichtlich: „Ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl.“


09.15 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat gewählt

Als erster Spitzenkandidat bei der sächsischen Landtagswahl warf der amtierende Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) seinen Stimmzettel in die Wahlurne.


11.17 Uhr: Woidke hat »sehr, sehr gutes Gefühl«

Gut drei Stunden nach Öffnung der Wahllokale ist Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zusammen mit seiner Frau Susanne und seiner Tochter Luise zur Wahl gegangen. Woidke wählte in seiner Heimatstadt Forst in der Lausitz. Der SPD-Politiker zeigte sich zuversichtlich: »Ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl.« Am Abend werde die SPD »die Nase vorn« haben. Das gute Gefühl scheint auch der drohende Verlust von 10 Prozent im Vergleich zu 2014 nicht zu trüben. Das Ziel der Sozialdemokraten ist wohl nur noch stärkste Partei zu werden. Allerdings: Es gibt bereits Spekulationen, dass Woidke seinen Job trotzdem los ist. Die Grünen, so heißt es, wollen nur ohne Woidke in ein mögliches Bündnis mit SPD und Linkspartei einsteigen.


08.42 Uhr: »Panzeraufmarsch« vor Landtag untersagt

Im Freistaat gaben bis 12 Uhr 26,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab – also deutlich weniger als in den großen Städten. Aber: Auch hier gibt es einen deutlich positiven Trend. 2014 hatten zu diesem Zeitpunkt lediglich 14,9 Prozent der Sachsen ihre Stimme abgegeben.


Ab 8 Uhr sind die Wahllokale in Sachsen geöffnet. Rund 3,3 Millionen Wahlberechtigte können ihre Stimme für die Landtagswahl abgeben. Die Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet. In Sachsen gibt es insgesamt 60 Wahlkreise mit rund 3.600 Wahllokalen und etwa 600 Briefwahlbezirken. In Sachsen treten 19 Parteien an, auf den Landeslisten dieser Parteien stehen die Namen von insgesamt 439 Bewerbern.

In Sachsen muss die Koalition aus CDU und SPD jüngsten Umfragen zufolge mit einem Verlust ihrer Mehrheit rechnen. Gerechnet wird mit einem starken Ergebnis der AfD. Laut Umfragen könnten die Grünen erstmals ein zweistelliges Ergebnis erzielen. Bangen um den Wiedereinzug in den Landtag muss die FDP.

In einigen Kommunen werden heute auch neue Oberbürgermeister oder Bürgermeister gewählt. Das sind:

  • Hohenstein-Ernstthal
  • Claußnitz
  • Heidenau
  • Klipphausen
  • Lampertswalde
  • Lommatzsch
  • Bad Muskau

In Brandenburg sind ab 8 Uhr mehr als 2,1 Millionen Menschen aufgerufen, einen neuen Landtag für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Im bislang rot-rot regierten Bundesland kämpft der Spitzenkandidat der AfD, Andreas Kalbitz, mit der SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke um den ersten Platz. Beide Parteien erreichten in den Umfragen der vergangenen Monate gut 20 Prozent. Die SPD dürfte in jedem Fall ihr in Brandenburg schlechtestes Ergebnis seit der Wende einfahren. Auch dahinter ging es laut dieser Erhebung eng zu: CDU, Grüne und Linke lagen dicht beieinander. Die FDP muss hingegen auch in Brandenburg um den Einzug in das Parlament bangen. Nach den Umfragewerten hätte die derzeit in Potsdam regierende rot-rote Koalition keine Mehrheit mehr. Möglich wäre ein rot-grün-rotes Bündnis, wie es bereits im Nachbarland Berlin regiert, aber auch in Thüringen und Bremen.
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