Lasst uns Populisten sein

Zehn Thesen für eine neue Streitkultur

Autor: Ralf Schuler

Populismus ist ein politisches Schimpfwort. Seine Benutzung macht die sachliche Auseinandersetzung mit dem Gegenüber unnötig. Dabei sollte Populismus im ursprünglichen Sinn des Wortes eine demokratische Urtugend sein. Was das Volk (»populus«) will, erwartet, sagt, gehört in einer Demokratie natürlich in die politische Diskussion. Ob die als Populisten Bezeichneten tatsächlich die Meinung des Volkes vertreten, steht auf einem anderen Blatt. Aber wer prinzipiell kein Populist sein will, der ist kein guter Demokrat.

Für Ralf Schuler ist klar: Wenn rechte und konservative Positionen pauschal als Populismus oder gar Extremismus abgetan werden, bleiben Denkblockaden bestehen, die den antidemokratischen politischen Rändern weiter Auftrieb geben. In zehn Thesen holt er den Populismus zurück in die Mitte der Gesellschaft.

Über den Autor:
Ralf Schuler, Jahrgang 1965, leitet seit dem Jahr 2013 das Parlamentsbüro der ›Bild‹-Zeitung in Berlin. Der gebürtige Ost-Berliner absolvierte eine Lehre als Mechaniker und studierte Literatur- und Kulturwissenschaften. Anschließend war er bis zum Jahr 1994 bei der ›Neuen Zeit‹ als Redakteur tätig. Darüber hinaus arbeitete er als freischaffender Journalist für viele andere deutsche Zeitungen, bevor er von 1995 bis 1998 Redakteur bei der ›Welt‹ und bis 2010 Politikchef der ›Märkischen Allgemeinen‹ wurde. Im Jahr 1993 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis, einen Journalistenpreis der deutschen Zeitungen.

Produktinformationen:

Herausgeber: Verlag Herder
Erscheinungstermin: 2. April 2019
Sprache: Deutsch
Seiten: 240
ISBN-10    3451383586
ISBN-13    978-3451383588

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