Lauren Southern:

Wie Merkel, Macron und No-Borders-NGOs mit den Schleppern zusammenarbeiten

Die kanadische Aktivistin und Dokumentarfilmerin Lauren Southern sprach am 31.1. mit ihrem YouTube-Kollegen Stefan Molyneux im Europäischen Parlament über illegale Migration und ihren Dokumentarfilm »Borderless«.

Lauren Southern wurde einem breiten deutschen Publikum mit ihrem Einsatz bei der Aktion »Defend Europe«, »Defend Europe Alps« und der G20-Hetzjagd von ›Zeit‹- und ›Tagesspiegel‹-Autor Sören Kohlhuber bekannt. Ihre Doku »Farmlands« trug viel dazu bei, den drohenden Völkermord an den Buren in Südafrika ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Nun arbeitet sie an einem großen Dokumentarfilm über die illegale Migrationskrise in Europa, »Borderless«, und stellte den Film auf Einladung der Ex-UKIP-Abgeordneten Janice Atkinson in Brüssel vor.

Southern hatte bereits im Dezember mit einem Clip aus dem Film Furore gemacht, in dem Ariel Ricker, die Leiterin der Migrantenberatung »Advocates Abroad«, auf Lesbos einer versteckten Kamera erzählt hat, wie man Migranten »Schauspielunterricht« gebe und ihnen die »richtigen« Antworten antrainiere, um griechische Asylbehörden täuschen zu können. »Advocates Abroad« musste daraufhin die Arbeit einstellen, gegen Ricker laufen jetzt polizeiliche Ermittlungen.

Southern beschrieb jedoch auch, wie die viermonatige Arbeit an dem Film, bei dem sie mit Schleppern in der Türkei und Migranten in Nordafrika Kontakt hatte, ihre Sichtweise verändert hat: »Ich habe gesehen, dass diese Menschen nicht durch einen Hass auf unsere westliche Welt getrieben waren, sondern durch Hoffnung auf ein besseres Leben.« Am Lagerfeuer in den Bergen von Marokko hätten ihr junge Afrikaner ihre Träume geschildert. Sie wollten Fußballer bei Chelsea oder Rap-Stars werden. »Es waren nicht die Träume von Eroberern oder Eindringlingen. Aber es wurde auch ganz deutlich: Diese Männer waren keine ›Flüchtlinge‹. Sie waren Wirtschaftsmigranten, die nach einem besseren Leben suchen.«

»In Paris haben mir die Menschen gesagt, dass Paris nicht mehr dieselbe Stadt ist. Für die Menschen, die dort wohnen, ist Paris eine schmutzige, gefährliche und fremde Stadt geworden.« Southern schilderte ein Gespräch mit einem jungen Ingenieurstudenten aus Gambia, der in Paris unter einer Brücke wohnte und nur nach Hause wollte: »Denn unter dieser Brücke gab es keine Ingenieure, Fußballstars oder Musiker.« Eine ausweglose Situation, ohne Aussicht auf Anerkennung oder Rückkehr. Die Männer hätten tausende Euros an Schlepper bezahlt, nur um in Europa in der Illegalität zu landen. »Wie kann man ihnen einen Vorwurf daraus machen, wenn Merkel, Macron und die Medien ihnen ständig eingepaukt haben, dass ihnen in Europa alle Türen offenstehen?« Die Politik und die No-Borders-NGOs würden den Schleppern in die Hände spielen und die Migranten dann ihrem Schicksal überlassen, so Southern.

Computer-Ingenieur und YouTuber Stefan Molyneux sprach im EU-Parlament über Fake News und Internet-Zensur: »Die Mainstream-Presse hat Kriege ausgelöst, im Irak, in Libyen und Syrien. Und da wagen Sie es, uns in der alternativen Presse als gefährlich darzustellen? Wie viele tausend Menschen haben die alternativen Medien auf dem Gewissen und wie viele die Mainstream-Medien?«

Janice Atkinson sagte dem Deutschland-Kurier: »Ich bin vielleicht die einzige EU-Abgeordnete, die in Calais und Frankreich war und ein Buch darüber geschrieben hat, mit einem Vorwort des italienischen Innenministers Matteo Salvini (Lega): »Die Migrantenverbrechensflut« (kostenloser Download hier – Englisch). Das sind unangenehme Tatsachen, die die linke Politik gerne ausblendet. Deshalb habe ich Lauren Southern und Stefan Molyneux eingeladen, um im EU-Parlament zu sprechen. Der islamkritische Imam Mohammed Twahidi war auch dabei – wir brauchen mehr solche Stimmen wie seine, um Antisemitismus und Dschihadismus zu bekämpfen.«

Vollständige Rede von Lauren Southern

Vollständige Rede von Stefan Molyneux

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