Linksextreme rufen jetzt zum Krieg gegen Deutschland auf!

Die spitze Feder aus Sachsen

Johannes Schüller

»Advent, Advent – ein Bulle brennt, erst 1, dann 2, dann 3 …«, heißt es unverblümt im Lied »Hurra, der 1. Mai ist da« der Punk-Band »Harlekins«. Zuvor besingt der musikalisch mäßig begabte Punkrock-Sänger einen brennenden »Molli«, also einen Molotowcocktail, kurz darauf den Brand eines »Sixpacks«. Als »Sixpack« wird im einschlägigen Szenejargon übrigens ein Polizei-Mannschaftstransporter bezeichnet! Besonders pikant: Die frischgebackene grüne Justizministerin Sachsens, Katja Meier, war in dieser musikalischen Hass-Truppe in den 1990er-Jahren als Bassistin tätig.

Aus Worten werden Taten

Nun fiel ihr die radikal linke Vergangenheit zumindest sprichwörtlich auf die Füße. Denn nicht zuletzt angesichts jüngster Ereignisse sorgten diese Liedzeilen bei vielen Sachsen für Entsetzen. In Leipzig wäre die abscheuliche Vision vom Polizistenbrand in der Silvesternacht beinahe Realität geworden. Linksextremisten attackierten im berüchtigten Szene-Viertel Connewitz die Polizei, schoben laut Landeskriminalamt einen brennenden Einkaufswagen »in Richtung der Polizeibeamten«. Ein Polizist wurde in dieser Nacht so schwer verletzt, dass ihn nur eine dringende Operation vor bleibenden Schäden bewahren konnte (der Deutschland Kurier berichtete). Die Staatsanwaltschaft spricht sogar von einem Mordversuch!

Radikale Linke rüstet für den Bürgerkrieg

Doch auch in Dresden hinterließen mutmaßliche Linksextremisten eine flammende, zutiefst hasserfüllte Botschaft. Lichterloh brannte im Stadtteil Reick ein Holz-Carport des ehemaligen Dresdner AfD-Kreisvorstandmitglieds Hans-Joachim Klaudius in der Nacht zum 30. Dezember. Wie die AfD Dresden berichtete, hätte sich bei mehr Wind ein Großbrand entwickeln können.

Anschlag auf ein ehemaliges AfD-Kreisvorstandsmitglied: Unbekannte setzten in der Nacht zum 30. Dezember einen Holz-Carport in Brand – die Täter sind vermutlich Linksextremisten. Bildquelle: AfD Dresden

»Dies ist ein Aufruf zur Gewalt, zur Gewalt gegen Nazideutschland, welches niemals aufgehört hat zu existieren! Bewaffnet euch, nein nicht mit Zwillen und Molotowcocktails, sondern mit Schusswaffen, scharfer Munition und Sprengstoff, denn uns steht ein Krieg bevor, ja er hat bereits begonnen!«, verkündeten vor wenigen Tagen sogenannte Schwarze Scharen auf der linksextremen Hass-Plattform Indymedia. Die radikale Linke rüstet bereits jetzt für den Bürgerkrieg!

Meier darf bleiben

Eine sächsische Justizministerin, die diesen Namen verdient, müsste nun mit aller Konsequenz gegen solche Strukturen vorgehen. Meier indes hat sich zwar von Gewalt und den hasserfüllten Liedtexten distanziert – dies geschah jedoch auf sehr halbherzig anmutende Weise. Zu tief ist ihre eigene, grüne Partei mit radikal linken Strukturen vernetzt, als dass Meier einen klaren Trennstrich ziehen könnte. Doch eine Justizministerin, die sich nicht aus voller innerer Überzeugung schützend vor ihre Polizisten stellt, verdient dieses Amt nicht. Den Hut nehmen mussten Amts- und Würdenträger in Sachsen bereits wegen weit geringerer Vergehen. So übte man auf den evangelischen Ex-Landesbischof Carsten Rentzing in Sachsen im vergangenen Jahr erheblichen Druck auf, weil er vor rund 25 Jahren als antidemokratisch eingeordnete Texte – in denen jedoch nicht zur Gewalt aufgerufen wurde – veröffentlicht hatte. Rentzing musste seinen Hut nehmen – Meier darf indes bleiben. Sollte jedoch nicht gerade eine Justizministerin ein besonderes Vorbild an Rechtschaffenheit darstellen?

Johannes Schüller

ist Journalist und Publizist. Er baute zuletzt als Online-Chefredakteur die Netzausgabe der österreichischen Zeitung ›Wochenblick‹ auf. Nach einem längeren Aufenthalt in Österreich lebt er nun wieder in seiner sächsischen Heimat.

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