Linksextremismus:

Burschenschaftler beklagen zu viel Nachsicht

Angriffe auf Verbindungshäuser und Brandanschlag – die Burschenschaftler sind linksextremer Gewalt ausgesetzt (Archivbild)

Als Reaktion auf offenbar linksextremistisch motivierte Übergriffe haben sich die Bünde der Deutschen Burschenschaft in Jena in einem offenen Brief an die Entscheidungsträger in Kommune und Universität gewandt. Wie die ›Ostthüringer Zeitung‹ berichtet, rufen die örtlichen Burschenschaften Arminia, Germania und Teutonia Stadt sowie die Universitätsleitung dazu auf, die Angriffe auf Verbindungshäuser und Korporierte zu verurteilen.

»Erfüllen Sie Ihre Aufgabe und Pflicht, dafür zu sorgen, dass Studentenverbindungen nicht länger diskriminiert und verfolgt werden und ihren seit Jahrhunderten angestammten Platz in der Stadt Jena und an ihrer Universität gewaltfrei behalten können«, schreiben die Burschenschaftler.

Jena gehörte zu den Zentren der Deutschen Burschenschaft. Aktuell ermittelt die Polizei wegen eines Brandanschlages, der sich in der Nacht zum 6. Februar nach der Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) zum Ministerpräsidenten von Thüringen ereignete.

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