Linksextremismus:

Erneuter Brandanschlag auf Dresdner AfD-Mitglied

Mutmaßlich linksextreme Täter haben in der Nacht auf Montag einen Brandanschlag auf einen Dresdner AfD-Funktionär verübt. Laut Polizei setzten sie einen Holzcarport auf einem Grundstück des früheren Dresdner AfD-Kreisvorstandmitglieds Hans-Joachim Klaudius in Brand.

Der Terror kommt von links: Brutaler Brand-Anschlag auf AfD-Mitglied

Unbekannte haben in Dresden einen Carport in Brand gesetzt, unter dem das Auto eines AfD-Mitglieds stand. Das teilte die Polizei mit. Auch der Wagen fing in der Nacht zum Montag Feuer. Über ein Nachbargrundstück sollen die Täter in der Nacht zum 30. Dezember auf das Grundstück in Dresden Reick eingedrungen sein und das Fahrzeug in Brand gesteckt haben. Das Gebäude steht seit Längerem auf der Agenda linksextremer Täter und wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach angegriffen. Nach Aussagen der Feuerwehr handelt es sich um einen »Glücksfall«, dass in der Nacht kaum Wind war – sonst wäre unzweifelhaft ein Großbrand entstanden.

»Das ist eine Eskalation auf dem Niveau von Krisengebieten. Erinnern wir uns an Döbeln, wo ein Sprengstoffanschlag auf ein Bürgerbüro der AfD bis heute keine Verurteilung hervorbrachte. Kein Einzelfall: Anschläge auf die AfD haben bisher einen Ermittlungserfolg von ›Null‹«, so der AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter. »Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt» – eine Farce, eine Augenwischerei, die gebetsmühlenartig wiederholt wird, bis sie als konstruierte Wahrheit etabliert ist. Aktive Maßnahmen gegen linke Gewalttäter bleibt die sächsische Landesregierung seit Jahren schuldig, so die Kritik Hütters, der fordert: »Der politische Druck muss erhöht werden, um mit allen Mitteln des Rechtsstaates endlich dieses ausufernden Terrorismus Herr zu werden.

Wie die AfD Dresden auf ›Facebook‹ mitteilte, gab es an dem Brandort in der Vergangenheit bereits mehrmals Angriffe. Die Ermittler gehen von einer linksmotivierten Tat aus. Perspektivisch soll das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen die Ermittlungen übernehmen.

Ob ein Zusammenhang zu dem mutmaßlichen Brandanschlag in Leipzig bestehe, werde geprüft, so ein LKA-Sprecher. Wie der Deutschland Kurier berichtete, hatten dort am Sonntagabend auf einem Dienstgelände der Polizei zwei Autos gebrannt, die mit der Aufschrift »Polizeibehörde« beklebt waren und vom Ordnungsamt genutzt wurden. Ein drittes Fahrzeug sowie ein Funkmast wurden durch den Brand ebenfalls beschädigt.

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