Linksextremistischer Anschlag auf Abtreibungsgegner:

Christliches Schwangerenberatungszentrum verwüstet

Linksextreme Attacke auf Christliche Beratungsstelle: Der Schaden bewegt sich in fünfstelliger Höhe

Linksextreme Abtreibungsbefürworter haben sich zu einem Anschlag auf die überkonfessionelle Berliner Schwangerenberatungsstelle des Vereins »Pro Femina/1000plus« bekannt. Die Täter warfen Fenster ein und beschmierten den Hausflur. In einem Bekennerschreiben erklären die Extremisten anonym, so »für den Feminismus« eintreten zu wollen.

»Wir brachen in das Gebäude ein, zerschlugen die Scheiben im dritten Stock, hinterließen einen zugeschmierten Flur mit Farbe und Buttersäure und den Spruch ›Pro Choice!‹, dazu verklebten wir das Schloss.« Mit »Für den Feminismus« ist das Bekennerschreiben, das am Montag auf dem linksextremistischen Internetportal ›Indymedia‹ veröffentlicht wurde, betitelt. Der Schaden bewegt sich in fünfstelliger Höhe.

Die Linksextremisten werfen der überkonfessionellen Beratungsstelle für Schwangere vor, »manipulativ und keinesfalls ergebnisoffen« zu arbeiten. Zweifel von Frauen würden ignoriert, den Schwangeren würde »sogar Geld dafür angeboten, dass Kinder zur Welt gebracht werden«.

»Pro Femina/1000plus«, wehrt sich gegen die benannten Vorwürfe. Jede Frau, die die Beratungsstelle besuche, habe eine freie Wahl, wie sie mit ihrer Schwangerschaft umgehe, »das steht nicht zur Debatte«, so eine der Berliner Mitarbeiterinnen von »Pro Femina« gegenüber dem christlichen Medienmagazin ›pro‹. Der Verein bemühe sich, Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Frauen aufzuzeigen, damit sich diese frei für ihr Kind entscheiden könnten. Von anderen Beratungsstellen unterscheide sich »Pro Femina« insofern, dass der Verein eine langfristige Begleitung ermögliche, sei es nach einer Abtreibung, aber vor allem auch bei einer Entscheidung für das Kind. »Ich wundere mich, dass gerade die Feministinnen den Frauen oft so wenig eigene Freiheit zutrauen«, sagt die Beraterin, die zum eigenen Schutz nach dem Überfall namentlich nicht genannt werden will.

Der Leiter von »1000plus«, Kristijan Aufiero, fügt hinzu, die Randalierer hätten keine Beweise für ihre Unterstellungen. Den Zerstörern gehe es nicht darum, Frauen zu helfen, sonst würden sie »etwas anderes aufbauen, etwas, was sie für besser halten«. Sie wollten »das letzte größere Beratungsangebot zerstören, das wirkliche Entscheidungsfreiheit herstellt«. Das sei ein totalitärer Anspruch, so Aufiero.

Link zum ›Facebook‹-Post‹

Bereits im Vorfeld der Attacke vom Wochenende habe es Probleme mit linksautonomen und sogenannten feministischen Initiativen gegeben. Nachdem »Pro Femina« seine Berliner Niederlassung im August eröffnet habe, habe es einerseits Demonstrationen, andererseits aber auch kleinere Angriffe auf die Einrichtung gegeben. Unbekannte hätten etwa Hundekot im Briefkasten hinterlassen und Klingelschilder entfernt.

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