Martin Schulz will Deutschland abschaffen – in 7 Jahren!

Beim SPD-Parteitag im Dezember ließ der Parteivorsitzende die Katze aus dem Sack: Er will die Vereinigten Staaten von Europa, und zwar bis 2025. Dabei spuckt er martialische Töne und setzt in autokratischer Manier die EU-Mitgliedsstaaten unter Druck: Alle Länder, die das nicht wollen, sollen automatisch ausscheiden. Ungarn ist bereits höchst besorgt. Orbans Kanzleramtschef János Lázár vergleicht ihn gar mit Hitler! »So ein Ultimatum, wie es Schulz vor einigen Tagen geäußert hat, wurde Ungarn das letzte Mal von Adolf Hitler gestellt. So ein Ultimatum hat Ungarn in den letzten 70 bis 80 Jahren nicht mehr bekommen.«
Obwohl Gegenteiliges behauptet wird, würde die Vision von Schulz unterm Strich bedeuten, dass die Nationalstaaten abgeschafft werden. Ein Brüsseler Superstaat würde in die einzelnen Länder bis ins Kleinste hineinregieren.

Identität, Eigenständigkeit, Subsidiarität der europäischen Vaterländer gingen verloren.

Doch Martin Schulz ist nicht allein. Nicht nur der französische Präsident Macron ist sein Verbündeter, nein, auch hier in Deutschland fährt der Zug immer schneller in diese Richtung. Im Bundestags-Wahlkampf wurde sichtbar, wie alle anderen Parteien außer die AfD ins gleiche Horn bliesen, die einen mehr, die anderen weniger. Politiker, die die Vision von einem Europa als Staatenbund vertraten, wurden bei Podiumsdiskussionen immer wieder verteufelt und verleumdet. Sie seien Nationalisten, Ewiggestrige, würden in Kauf nehmen, dass es wieder zu Kriegen kommt.
Die Europa-Vereiniger stellen die AfD als »europafeindlich« dar. Dabei ist jedem, der das Wahlprogramm der AfD gelesen hat, glasklar: Von wegen! Die AfD ist sehr wohl für die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, beispielsweise beim Binnenmarkt oder beim Schutz der Außengrenzen.

Aber eben bitteschön keine EUdSSR!

Wer Deutschland und die anderen europäischen Nationen liebt und erhalten will, der darf sich aber nicht mehr auf der Couch bequem machen und einfach nur zuschauen. Patrioten müssen jetzt aktiv werden. In nur 7 Jahren könnte es sonst zu spät sein.


Dr. Malte Kaufmann

ist Unternehmer und war von 2002 bis 2016 Mitglied der CDU. Im September kandidierte er für die AfD im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim.

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