Mehr Schaden als Nutzen:

Wirtschaftsforscher zerpflücken Corona-Paket

Die Milliarden-Subventionen für E-Autos sind laut Ökonomen rausgeschmissenes Geld

Das Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung schadet der Wirtschaft vielfach mehr, als es den Unternehmen nützt. Mehr als 40 Milliarden Euro der geplanten Subventionen seien kritisch zu sehen, analysiert das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW).

Rund 4,4 Milliarden Euro oder 2,6 Prozent des Gesamtpakets seien sogar als »gesamtwirtschaftlich schädlich« einzustufen und sollten ersatzlos gestrichen werden. Dazu gehöre etwa die Förderung der Elektromobilität durch die Erhöhung der Kaufprämie für E-Autos von 4.000 auf 6.000 Euro (2,2 Milliarden Euro), die Flottenaustauschprogramme (0,2 Milliarden) sowie das Bonusprogramm für entsprechende Investitionen der Fahrzeughersteller und Zulieferer (zwei Milliarden).

»Mit der einseitigen und massiven Förderung der Elektromobilität benachteiligt der Staat alternative Antriebskonzepte, die sich möglicherweise später als vorteilhafter erweisen«, sagte IfW-Experte Claus-Friedrich Laaser.

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