Meinung der anderen

Preußische Allgemeine Zeitung

Kaum einer weiß, wie viele Milliarden die Bundesrepublik ohne Gegenleistung ins Ausland pumpt. Wolfgang Kaufmann versucht sich in einer Übersicht.

»Die ebenso interessante wie brisante Frage, wie viele deutsche Steuermilliarden eigentlich jedes Jahr ohne nennenswerte Gegenleistungen ins Ausland transferiert werden, ist schwer mit letzter Gewissheit zu beantworten. Denn viele der Ausgaben erscheinen in keiner ausdrücklichen Auflistung. Jedoch zeigen einige zentrale Zahlen, wie es um die Größenordnung des Geldabflusses bestellt ist.«

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Mises Institut

Andreas Marquart, Buchautor und Vorstand des »Ludwig von Mises Institut Deutschland«, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, die Tatsachen verdreht.

»Vor wenigen Tagen veröffentlichte ›Focus Online‹ einen Artikel von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Die Überschrift lautete: ›Top-Ökonom widerspricht EZB-Kritikern: Der deutsche Sparer gehört zu den Gewinnern‹.

Wer den Beitrag liest, kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Es sei denn, man trägt die gleiche rosarote Brille wie Herr Fratzscher. Ein solches Accessoire scheint in der Politik und der ihr nahestehenden Ökonomenriege gegenwärtig sehr beliebt zu sein, denn immer wieder liest man ähnliches wie bei Fratzscher: › … nicht nur unser Land, sondern jeder Einzelne von uns hat in der einen oder anderen Form von der Geldpolitik und dem Euro profitiert‹.«

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Welt

Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen, müsste der CO2-Ausstoß in 80 Prozent aller Wohngebäude glatt halbiert werden. »Dass das vollkommen utopisch ist, scheint jeder begriffen zu haben – außer der Bundesregierung«, stellt Michael Fabricius fest.

»Nirgendwo klaffen Wunsch und Wirklichkeit in Sachen Klimaschutz so weit auseinander wie im Gebäudesektor. Die Förderbedingungen für Wärmedämmung oder für den Einsatz von Solarenergie wurden in den vergangenen Jahren immer weiter nach oben geschraubt. Die Klimaschutzziele bis 2030 wurden immer ehrgeiziger formuliert. Doch seit rund zehn Jahren ist der Heizenergieverbrauch in deutschen Haushalten Jahr für Jahr etwa gleich hoch. Zuletzt ist er sogar wieder gestiegen.

Inzwischen müsste der CO2-Ausstoß in 80 Prozent aller Wohngebäude der Bundesrepublik glatt halbiert werden, um diese Ziele zu erreichen. Und zwar innerhalb von zehn Jahren. Jeder, der ein wenig vom Bau versteht, weiß, dass das vollkommen utopisch ist. Zumal das Bau- und Planungshandwerk ohnehin schon mehr als ausgelastet ist.«

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