Meinung der anderen

Junge Freiheit

Herbert Grönemeyer ist nicht einfach nur ein Musiker. Nein, der Komponist von Hits wie »Männer«, »Alkohol«, »Bochum« oder »Mensch« hat auch Haltung. Und zwar die, auf die es ankommt, will man im Chor der guten Gesinnung in der ersten Reihe mitsingen. »Wäre Haltung eine Musikrichtung, Grönemeyer wäre wohl ihr prominentester Kapellmeister«, stellt Felix Krautkrämer in seinem Artikel »Gebrüllte Haltung« fest.

»Selbstverständlich, dass Grönemeyer beim zweiten #Wirsindmehr-Konzert im Juli in Chemnitz Flagge zeigte für eine ›offene, liberale, demokratische, freiheitliche Gesellschaft‹ und gegen ›Gewalt, Hetze, Verrohung und Verfolgung‹. Die Gesellschaft dürfe keinen Millimeter weiter nach rechts rutschen, warnte er. Diese Forderung hat er nun noch einmal während eines Konzerts in Wien vergangene Woche lautstark wiederholt. Offenbar aufgeputscht von der Masse geriet der Sänger dabei derart in Rage, dass sein Auftritt im Anschluss in den sozialen Medien mit Goebbels’ Sportpalastrede verglichen wurde. Aber nicht nur Grönemeyers Gebrülle irritierte zahlreiche Kommentatoren.«

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Norbert Häring

Der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring berichtet, wie die unkonventionelle Geldpolitik wirklich funktioniert.

»Als die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag den Zins für Bankguthaben bei der Zentralbank von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent gesenkt hat, war in fast allen Medien von einem höheren Strafzins die Rede. Dabei ist der Ausdruck grob irreführend. Er bedient und vertieft ein Fehlverständnis von der Funktionsweise der Geldpolitik und richtet damit beträchtlichen Schaden in den Köpfen an.«

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Neue Zürcher Zeitung

Eine amerikanische High-School-Absolventin will in Uganda unterernährten Kindern helfen. Nun ist sie wegen des Todes von zwei Säuglingen angeklagt. Das Beispiel zeigt: Gut gemeint ist oft nicht gut genug. »Hilfseinsätze« von Freiwilligen können sogar schaden, stellt Fabian Urech fest.

»Als die 18-jährige Amerikanerin Renee Bach zum ersten Mal nach Uganda reiste, wusste sie nichts über das ostafrikanische Land. Sie wusste nur, dass sie helfen wollte, am liebsten in einem Waisenhaus. Sie habe Kinder gemocht und sei überzeugt gewesen, dass sie ›der Herr dorthin rief‹, sagte die High-School-Absolventin der Lokalzeitung ihrer Heimatstadt in Virginia.«

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