Meinung der anderen

Mises Institut

»Falls wir eine echte Alternative zu fossilen Energiequellen wollen, die den Umweltschutz fördert, Emissionen reduziert und das Leben auf der ganzen Welt verbessert, so wird diese Alternative einzig der freie Markt liefern«. Davon zeigt sich Daniel Lacalle fest überzeugt.

»Das Schweigen bei den Protesten, die wir in den Medien der gesamten westlichen Welt verfolgen können, ist jedoch ohrenbetäubend – das Schweigen in Bezug auf die am stärksten interventionistischen Wirtschaftsräume der Welt, die von Staaten und staatseigenen Firmen kontrolliert werden – den schlimmsten Umweltverschmutzern der Welt. Es ist deswegen traurig, dass etwas, das wir alle unterstützen sollten – Umweltschutz nämlich – wie so viele Dinge dafür missbraucht wird, die verabscheuungswürdigsten und totalitärsten Formen des Interventionismus reinzuwaschen. Es geht dabei nicht darum, die Umwelt zu schützen, sondern die Pfründe, die für extrem interventionistische Politiker so attraktiv sind, weil sie ihnen die einzige Möglichkeit bieten, weiter Macht auszuüben, die sie verlieren würden, wenn echter Wettbewerb, bessere Technologien und Transparenz zugelassen würden.

In Wahrheit treten interventionistische Systeme nämlich nie für bessere Umweltbedingungen ein, sondern sie missbrauchen das Klimaschutzbanner nur, um das genaue Gegenteil zu tun, und die Schuld dafür denen in die Schuhe zu schieben, die ihnen am gefährlichsten werden. Die Politisierung des Klimaschutzes nützt nicht der Umwelt, sondern dient lediglich dem Interventionismus als Feigenblatt. Deshalb auch das Schweigen in Bezug auf extrem interventionistische Regierungen wie die Chinas oder des Iran.«

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Tichys Einblick

Wer von seinen Partnern im Stich gelassen wird, sucht sich neue Freunde. So geht es gegenwärtig den syrischen Kurden und den mit ihnen verbündeten arabischen Kräften der Syrian Democratic Forces. Die Weltsicherheitsarchitektur steht vor tektonischen Verwerfungen, glaubt Tomas Spahn.

»Nachdem US-Präsident Donald Trump offensichtlich mit seiner neuen Monroe-Doktrin ernst macht, stehen die bisherigen Kämpfer gegen den Islamischen Staat weitgehend wehrlos der unter anderem von der Bundesrepublik hochgerüsteten, türkischen Armee und Erdogans präzivilisatorischen Islamkämpfern gegenüber. So ist es wenig verwunderlich, dass die syrischen Kurden nun den Schulterschluss mit den dank russischer Hilfe im Rest des syrischen Staatsgebiets erfolgreichen Einheiten Assads suchen.«

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Focus

Die Erosion der Standortqualität Deutschlands beginnt sich zu rächen: Die Industrieproduktion fällt. Die Ursache liegt vor allem in der Auto-, Chemie- und Pharmaindustrie. Deutschland droht wieder zum Sorgenkind der Eurozone zu werden, befürchtet Gastautor Jörg Krämer.

»Als die deutsche Wirtschaft nach der Großen Finanzkrise wie Phönix aus der Asche stieg und die südlichen Länder der Währungsunion in die Staatsschuldenkrise rutschten, betrachteten immer mehr internationale Anleger Deutschland als einen ökonomischen Superstar, der wahre Wunder vollbringen kann.

Mittlerweile hat die optimistische Wahrnehmung Deutschlands ihren Höhepunkt überschritten. Das Blatt hat sich gewendet. Seit Mitte 2018 legt das deutsche Bruttoinlandsprodukts deutlich langsamer zu als im Rest des Euroraums; es ist im Vorquartalsvergleich sogar schon zwei Mal (Q3 2018 und Q2 2019) geschrumpft, und für das dritte Quartal zeichnet sich ein weiteres Minus ab, womit die Definition einer technischen Rezession für Deutschland erfüllt wäre.«

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