Meinung der anderen

Die Freie Welt

Der Aktivist und Mitbegründer von Extinction Rebellion, Roger Hallam, hat mit zwei Interviews eine Lawine ins Rollen gebracht. Und die wird ihn nun überrollen, stellt das Magazin in einem Beitrag fest.

»Das mediale Deutschland und seine Politiker sind in heller Aufruhr: Der Mitbegründer von Extinction Rebellion, Roger Hallam, hat den Holocaust relativiert. Kein rechter Populist, kein Rechtsradikaler, kein Neonazi – nein, ein Guter, ein Aktivist, einer von ihnen, hat den Mord an europäischen Juden zum lediglich ›weiteren Scheiß der Menschheitsgeschichte‹ erklärt. Davon müssen sich die Klima-Aktivisten distanzieren und machen es auch.«

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Tichys Einblick

Warum in Italien der Unmut über Angela Merkel wächst, stellt Giovanni Deriu in seinem Beitrag dar.

»Mario Draghi wurde jüngst verabschiedet, mit großem festlichem Tamtam, aber es gibt nicht wenige, die meinen, der ehemalige italienische Zentralbankchef und Präsident hätte immense Baustellen hinterlassen, die Kaufkraft der Bürger europaweit, aber auch speziell in Deutschland, geschwächt. Der Ökonom, der nun sogar ins Gespräch gebracht wird, irgendwann als italienischer Staatspräsident zu kandidieren, soll auch mit seiner Bankenpolitik dafür gesorgt haben, dass die Deutsche Bank nicht mehr allein auf die Beine kam. So kommt es, dass Draghi weder in Deutschland noch in Italien viele Freunde und Befürworter hat. Wie wir alle wissen, schnappt die Deutsche Bank nach Luft, weil sie nicht ertrinken und sich irgendwie über Wasser halten möchte.
Die Bundesrepublik mit Kanzlerin Merkel selbst kümmert sich nicht darum (Merkel ist wahrlich abgetaucht und Wirtschaftsminister Peter Altmaier sowie Finanzminister Olaf Scholz werden als Leichtmatrosen wahrgenommen), will sich nicht die Hände schmutzig machen und hofft, dass es ein anderer Akteur ›auf europäischer Ebene‹ ist, der die Rettungsboote zur Deutschen Bank hinausschickt und ihr die grellen Schwimmwesten reicht. Der italienische Wirtschaftsredakteur Federico Giuliani beschreibt es in seinem jüngsten Artikel, es solle sich gefälligst jemand anderes (aus deutscher Sicht) die Hände schmutzig machen.«

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Neue Zürcher Zeitung

»Wir haben kein Problem mit der Meinungsfreiheit.« Dieser Satz zeigt, wie der deutsche Bundespräsident den Fall Lucke ausblendet, findet Anna Schneider.

»Die Freiheit der Meinung und der Wissenschaft steht seit geraumer Zeit im Fokus der universitären Debatte. Das nahm die deutsche Hochschulrektorenkonferenz zum Anlass, sie zum Thema ihrer diesjährigen Jahresversammlung zu machen. Mehr als 260 Rektoren und Präsidenten deutscher Hochschulen wohnten der Versammlung an der Universität Hamburg bei, zu Gast war auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.«

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