Meinung der anderen

Epoch Times

Stefan Wischniowski, seit 25 Jahren Beamter beim Bundeskriminalamt, beobachtet seit 2014 intensiv die Auswirkungen der Migrationspolitik beim Bundeskriminalamt (BKA). In seinem Gastkommentar stellt er dar: »Seit 2014 kritisiere ich die besondere Förderung von Frauen und jetzt die besondere Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund.«

»Ein feinsinniges Gespür für Ungerechtigkeit einerseits, die Ignoranz und die Unterdrückung von Meinung im Bundeskriminalamt, beispielsweise durch den Abbruch meiner Rede, während der Personalversammlung andererseits, führten zunächst zur Remonstration und im Frühjahr dieses Jahres zu meiner Petition 92626.

Dabei geht es um die Verwechselung der Chancengleichheit mit der Ergebnisgleichheit und dem exekutiven Eingriff in die Präferenzen eines freien Bürgers mit seinen Nebeneffekten. Ein paternalistischer Obrigkeitsstaat ist nicht durch das Grundgesetz geschützt, sondern die sachorientierte Auswahl von Beamten nach den verfassungsrechtlichen Kriterien Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.«

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Vera-Lengsfeld-Blog

Die beiden politischen Systeme, das damalige in der DDR und das jetzige in der Bundesrepublik, sind nicht ohne Weiteres vergleichbar. Trotzdem gibt es einige erschreckende Parallelen, die der Gastautor Peter Dierich, Träger des Sächsischen Verdienstordens, 30 Jahre nach der friedlichen Revolution kritisch beleuchtet.

»In der DDR herrschte die Allmachtsmeinung der Funktionäre der Partei SED und deren ›Beachtung‹ wurde durch die Staatssicherheit kontrolliert. Heute herrscht ein Meinungskartell der etablierten Parteien, das durch den Mainstream der Medien verbreitet wird. Nun höre ich schon den Aufschrei der Lesenden, wie könne man Staatssicherheit und Mainstream vergleichen. Mir ist die Unterschiedlichkeit vor allem bezüglich der Gefahr, wenn man damit in Kontakt gekommen ist/kommt, wohl klar. Den Mainstream könnte man unbeachtet lassen, der Staatssicherheit konnte man nicht entgehen. Ein mich sehr irritierender Unterschied ist auch, wenn man damals Kritik z. B. an der (nicht vorhandenen) Umweltpolitik äußerte, bekam man – zumindest versteckt – Anerkennung für den Mut. Wenn man heute noch so berechtigte Bedenken, z. B. zu Fehlern der Klimapolitik benennt, riskiert man die Ächtung. Ich glaube, dass ist eine böse Folge des Mainstreams, der nur eine Denkrichtung kennt, oder sollte man das ›Denk‹ lieber noch weglassen und nur von einer Richtung sprechen?«

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Publico

Alexander Wendt beschäftigt sich zum Ende der Woche mit der »Fake-Nuss« der Woche und stellt fest: »Nein, die Viktoriafälle trocknen nicht aus. Und ihr Wasserstand beweist keine ›Klimakatastrophe‹.«

»›Den Viktoriafällen geht das Wasser aus‹, schlagzeilte vor Kurzem ›Spiegel Online‹, und schrieb suggestiv weiter: ›Die Viktoriafälle gelten als breitester Wasserfall der Welt. Wegen einer schweren Dürre läuft derzeit nur noch ein Rinnsal über die Klippe der Touristenattraktion. Liegt das am Klimawandel?‹ Wie die Kollegen vom ›Spiegel‹ verknüpfte der ›Guardian‹ das angebliche Austrocknen der berühmten Wasserfälle mit dem gerade in Simbabwe herrschenden Wassermangel, beides wiederum mit der Klimakonferenz in Madrid, und suggerierte, hier zeige sich ein besonders dramatischer und noch nie dagewesener Beleg für die Erderwärmung. ›Guardian‹, ›SpOn‹ und etliche andere alarmistisch berichtende Medien zitieren zwar auch relativ weit unten in ihren Texten den schwedischen Hydrologen Harald Kling, der sich seit Langem mit dem Sambesi-Fluss beschäftigt und davor warnt, für den Niedrigstand des Sambesi im Dezember 2019 den Klimawandel verantwortlich zu machen. Allerdings geht diese Stimme gegen die Überschriften und die Fotos praktisch unter.«

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