Meinung der anderen

Cicero

»Gerade wir Deutschen werden den Brexit Großbritanniens bedauern. Dabei sollten wir vor allem die EU und ihre politischen Entscheider bedauern. Denn sie scheinen noch immer nichts aus der Misere gelernt zu haben. Sie halten fest an der Zentralisierung Europas«, stellt Ronald G.A sch in einem Gastbeitrag fest.

»Scheidungen sind selten erfreulich. So war auch der Prozess der Trennung Großbritanniens von der EU von Anfang an kein sehr erbauliches Spektakel. Immerhin, die jüngste britische Unterhauswahl hat zumindest Klarheit geschaffen. Auch jetzt noch mag man in Westminster den Preis, den man am Ende für die Wiederherstellung der nationalen Souveränität wird zahlen müssen, unterschätzen, aber Illusionen gibt es auch aufseiten der EU.«

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Tichys Einblick

»Keine andere politische Gruppe hat das alte Deutschland so lange mitgeprägt – und keine andere hat sich auf der Suche nach ihrem Platz im neuen Deutschland so sehr verlaufen wie die FDP.« Eine Grabrede auf eine überflüssige Partei von Alexander Fritsch.

»Das zweite Feld, auf dem sich Deutschlands Zukunft entscheidet, ist der Rechtsstaat. Über Jahrzehnte zog die Partei ihre Energie aus einem inneren Widerspruch, und sie lebte ganz gut damit: Wirtschaftsliberale und Bürgerrechtsliberale bildeten die beiden Flügel, die nur zusammen das Fliegen ermöglichten. Doch nachdem die FDP schon länger keine Wirtschaft mehr macht, macht sie nun auch keine Bürgerrechte mehr.«

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Epoch Times

»Das zur Neige gehende Jahr 2019 erlebte einen Siegeszug von Hysterie und ideologischen Heilsversprechen. Totalitäre Vorstellungen konnten sich über ein zunehmendes Mainstreaming freuen. Allerdings konnte die Idee der Freiheit vielerorts erfolgreich dagegenhalten«, stellt Reinhard Werner in einer mehrteiligen Analyse fest.

»Auf der einen Seite brachte das Jahr 2019 empfindliche Rückschläge für die Ideen von Freiheit, Marktwirtschaft und einer Politik, die sich an tradierten Werten orientiert, die Individuen, Familien und Gemeinschaften zum Erfolg führen. In Deutschland zeigt sich die Bundesregierung dem Powerplay von ›Fridays For Future‹, Grünen und Medien nicht gewachsen und veranlasst neben dem Kohleausstieg bis 2038 auch ein kostenintensives ›Klimapaket‹. Die EU-Kommission will sogar noch einen Schritt weitergehen.«

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