Meinung der anderen

B.Z.

»Der Kinderbuch-Klassiker ›Latte Igel‹ wurde für die Leinwand politisch korrekt getrimmt. Das ist eine Art der Indoktrination, wie man sie aus Diktaturen kennt, die alles der Ideologie unterwerfen«, meint Gunnar Schupelius.

»Latte Igel wurde verfilmt. Der Klassiker des schwedischen Autoren Sebastian Lybeck (90) ist seit Weihnachten in den Kinos zu sehen. Mein Sohn (8) hatte sich darauf gefreut. Er liebt das Buch, Latte Igel ist sein Held. Doch der Film wurde zu einer maßlosen Enttäuschung: Nicht Latte war da zu sehen, sondern Prinzessin Latte. Im Film wurde aus dem Jungen Latte das Mädchen Latte. Und wieso?«

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Welt

»Die fachlichen Argumente gegen ein Tempolimit können sich sehen lassen«, meint Rainer Haubrich.

»Wir sind das einzige Land, das gleichzeitig aus Atomkraft und Kohle aussteigen will. Die Anhänger einer radikalen Energiewende ficht das nicht an: Wir seien Vorreiter und könnten allen zeigen, dass es geht. Dann wenden wir dieses Argument doch einmal an auf die Frage eines generellen Tempolimits auf Autobahnen, das aktuell wieder heftig diskutiert wird.

Dass es nur bei uns keines gibt, ist ein positives Alleinstellungsmerkmal. Und die Autonation Deutschland kann beweisen, dass beides geht: Tempolimits überall dort, wo sie nötig sind, und Freiheit überall dort, wo es möglich ist. Autofahren ist mehr als Personenbeförderung, es ist ein Lebensgefühl.«

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Achgut-Blog

»Da lachen die Hühner und die Säue empören sich: Der ›WDR‹ wollte mit Agitprop auf ›Facebook‹ punkten, hatte aber die Lage falsch eingeschätzt und musste Abbitte leisten. So geschehen in einer Sondersendung, die ihrerseits den Irrsinn öffentlicher Kommunikation heute perfekt dokumentierte«, findet Burkhard Müller-Ullrich.

»Hier beginnt der eigentliche Skandal, zu dem jene Sternstunde des Radios zählt, die wir hier dokumentieren. Vorgestern Abend, am Samstag, den 28. Dezember, strahlte ›WDR 2‹ eine Eiertanz-Sendung aus, die historisch genannt zu werden verdient, weil sie eine große Umarmungsgeste zum Publikum mit einer gigantischen Aufführung von Geist- und Sprachlosigkeit verband. In der Hauptrolle: Der Programmchef der Allroundwelle ›WDR 2‹, Jochen Rausch, 63 Jahre, Leiter des Bereichs Breitenprogramme und stellvertretender Hörfunkdirektor, ein Mann, der mit Worten weißes Rauschen erzeugen kann wie die Kanzlerin. Versuchen Sie bitte, die fett hervorgehobenen Passagen des nachfolgenden Transkripts inhaltlich zu erfassen.

Wir lernen: a) dass Donald Trump schuld ist an dem Driss, den Rausch jetzt an der öffentlich-rechtlichen Backe zu haben, b) dass Versachlichung das große ›WDR‹-Anliegen ist, sobald dem Sender Hetze vorgeworfen wird, und c) dass es gerade, nachdem man sich ›entschuldigt‹ hat, darauf ankommt, sich nicht auf die Seite derer ›drängen‹ zu lassen, bei denen man sich zu ›entschuldigen‹ versuchte.«

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