Meinung der anderen

Neue Zürcher Zeitung

Am heutigen Freitag werden wieder Tausende Jugendliche für Klimaschutzmaßnahmen auf die Straße gehen. Linke bis linksextreme Kreise versuchen, die Bewegung auf einen antikapitalistischen Kurs zu bringen.

»Nach Ansicht vieler Klima-Aktivisten braucht es für einen ökologischen Wandel mehr als höhere Flugpreise oder Appelle an die Wirtschaft, auf ›schmutzige‹ Investitionen zu verzichten. Vielmehr wollen sie mit den Umweltsünden gleich noch den Kapitalismus abschaffen, weil dieser mit seinem Wachstumszwang und Profitstreben die Wurzel allen Übels sei. Die Auftritte von Linksextremen haben offenbar für vereinzelte Diskussionen gesorgt, gewähren lässt sie die Klima-Jugend trotzdem, sofern sie sich an eine kürzlich verabschiedete Charta halten.«

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Blog Vera Lengsfeld

Wir sehen tagtäglich, wie ein bis vor Kurzem noch beneidenswert gut funktionierendes Land immer mehr ruiniert wird. Das Verwunderliche dabei ist, dass die Deutschen dem so ruhig zusehen. »Deutschland steigt ab!«,findet die ehemalige DDR-Bürgerrechtsaktivistin und Blogbetreiberin Vera Lengsfeld.

»Unser Land war einst für seine Bildung berühmt. Selbst Absolventen einer Dorfschule beherrschten Grundbegriffe der Mathematik, kannten naturwissenschaftliche Zusammenhänge, wussten um die Geschichte und konnten Goethegedichte rezitieren. Jeder Dorfschüler hätte mühelos einen Kraftwerksunfall von einem Unwetter unterscheiden können, selbst wenn ersterer die Folge des letzteren gewesen sein sollte.«

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Tagesspiegel

Wie erwartet leiden unter dem Warnstreik der Busfahrer vor allem einkommensschwache Menschen am Stadtrand. »Verdi-Streik trifft die Falschen«, findet der ›Tagesspiegel‹.

»Unter dem Streik leiden also vor allem die Menschen, die mit wenig Geld und ohne Auto in einer Großsiedlung in den Außenbezirken leben, in die man nur mit dem Bus kommt. Einkommensschwache Menschen also. Will eine Gewerkschaft das?«

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