Meinung der anderen

WirtschaftsWoche

Die Sozialdemokraten behaupten, Familien »stärken« zu wollen. Wie das wirklich funktioniert, das kann man sich in Neuseeland oder Kanada ansehen, meint Ferdinand Knauß und ist überzeugt: »Eine Steuersenkung wäre die beste Familienpolitik.«

»Die Regierenden taten in dieser Woche besonders ausgiebig, was sie am liebsten tun: Sozialminister Hubertus Heil und Familienministerin Giffey lobten sich selbst. Der Anlass: das ›Starke-Familien-Gesetz‹. Der vermutlich in den Führungsstäben der Ministerien oder im Willy-Brandt-Haus ersonnene Verkaufsname des Gesetzes soll wohl vor allem verschleiern, wie schlecht der deutsche Sozialstaat es mit den meisten Familien meint.«

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Focus

Die Wahrscheinlichkeit einer Euro-Währungsreform liegt bei 100 Prozent. Davon überzeugt zeigt sich Finanzexperte Frank Walter, Geschäftsführer der Ersten Finanz- und Vermögensberatung efv.

»Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es 13 Merkmale gibt, die als Indikation für das Näherrücken einer Währungsreform gewertet werden können. Acht davon sind erfüllt, etwa die Aufgabe des Goldstandards. Der genaue Zeitpunkt einer Euro-Währungsreform lässt sich nicht vorhersagen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt aber bei 100 Prozent.«

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Freie Welt

Robert Habeck, einer der vielen Intellektuellen einer Partei, die auf ihre Intellektualität so viel hält, hatte die Enteignung von Wohnungsbesitzern zum möglichen Mittel der Politik erklärt. Wolfgang Hebold wundert sich, dass die Mainstream-Presse mit Erstaunen feststellt, die Grünen würden damit sozialistische Positionen beziehen.

»Da fragt man sich doch: Worüber wundern die sich? Etwa darüber, dass eine Partei, deren Funktionärselite im wesentlichen aus Alt-Kommunisten besteht, Enteignungen fordert? Da kann man dann wohl wirklich nur noch den Kopf drüber schütteln. Denn dafür sind Kommunisten doch schließlich da: Um zu enteignen. Erst werden die Besitzer enteignet und dann eignet die Partei sich an, was andere durch Arbeit schaffen. Verwunderung und Empörung sind also eher ein Zeichen für die fortgesetzte Blindheit der Medien gegenüber einer Partei, die mit Umfragewerten bei 18% schon von Kanzlerschaft träumt.«

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