Meinung der anderen

B.Z.

An der Spitze der Berliner Senatsverwaltungen arbeiten insgesamt 25 Staatssekretäre. Noch mehr Staatssekretäre befinden sich im einstweiligen Ruhestand – genau 29. Hier wird das Geld regelrecht zum Fenster hinausgeworfen, kritisiert Gunnar Schupelius.

»Diese 29 Staatssekretäre haben das Pensionsalter noch nicht erreicht, sie befinden sich also nicht im regulären Ruhestand sondern im einstweiligen. Sie werden bezahlt und sitzen so lange zu Hause, bis für sie eine neue Verwendung gefunden wird, was aber nur selten geschieht. […]

Wenn ein Staatssekretär im einstweiligen Ruhestand eine neue Beschäftigung aufnimmt, darf er dennoch 20 Prozent seines Ruhegehaltes behalten. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup zum Beispiel bekommt monatlich 33.000 Euro Gehalt von der Flughafengesellschaft ausgezahlt. Dennoch bezieht er zusätzlich ein Ruhegehalt von 1.321,48 Euro brutto pro Monat, weil er vorher als Staatssekretär in der Senatskanzlei arbeitete.«

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Achgut

Die Verzahnung des halbamtlichen (»öffentlich-rechtlichen«) Rundfunksystems mit regierungsaffinen linken Privatmedien macht Fortschritte. Vorreiter des Leuchtturmprojekts ist der 2014 gestartete »Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung«, stellt Wolfgang Röhl auf dem Blog ›Achgut‹ fest.

»Tage-, manchmal wochenlang wird dann auf einschlägigen Sendern der vermeintliche Scoop ausposaunt. Leiter des Verbunds ist Georg Mascolo, einer aus der mittlerweile schwer überschaubaren Riege geschasster ›Spiegel‹-Chefs. Er bringt das Kunststück fertig, ohne einen Lachanfall zu bekommen, in die Kamera zu gucken und dem Zwangsgebührenzahler zu erzählen, er, Mascolo, sei recht eigentlich im Auftrag des Geschröpften unterwegs.«

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Tichys Einblick

Die Online-Zeitung ›Tichys Einblick‹ (TE) stellt fest: »Spiegel liegt falsch, TE richtig!« Die scheinbar spontanen Demonstrationen von Schülern am Freitag sind nicht ganz so spontan: »Fridays For Future« ist finanziell fremdgesteuert. Der ›Spiegel‹ hätte früher solche Zusammenhänge recherchiert und kritisiert – heute ist er ein Verlautbarungsorgan einer fragwürdigen Stiftung, stellt ›TE‹ fest.

»Kaum war der Artikel auf Tichys Einblick erschienen, hat auch schon das Relotius-Sturmgeschütz ›Der Spiegel‹ einen Fridays for future-Rechtfertigungsartikel veröffentlicht, in dem auch ein Aktivist dieser Bewegung interviewt wurde. Der Spiegel-Artikel ist ein gutes Beispiel für die journalistische Unzulänglichkeit, die sich beim Spiegel breit gemacht hat: Der Redakteur ist nur Stichwortgeber; kritische Nachfragen fehlen.«

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