Meinung der anderen

Tagesspiegel

Es heißt immer, Kinder müssten auch wählen dürfen, weil die heutigen Entscheidungen ihre Zukunft beeinflussen. Doch das ist zu kurz gegriffen, meint Albert Funk im ›Tagesspiegel‹.

»Erst Greta Thunberg, dann die Betreuten. Seit die junge Schwedin Freitagsdemos von Heranwachsenden in ganz Europa angestoßen hat und der Bundestag Männer und Frauen mit gerichtlich bestellten Betreuern zum Wählen zuließ, kommt Dynamik in die Debatte über das Wahlrecht für Minderjährige – oder gleich von Geburt an.«

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nach der klaren Positionierung von Manfred Weber gegen »Nord Stream 2« will die Bundesregierung eines der brisantesten europäischen Bauvorhaben als bloßes »unternehmerisches Projekt« darstellen. Aber ganz so leicht wird das nicht, meint Eckhart Lose.

»Die Bundesregierung, die das Projekt befürwortet und vorantreibt, versuchte also, in der nachösterlichen Ruhe abzutauchen und eines der politisch brisantesten europäischen Bauvorhaben in erster Linie als Angelegenheit der beteiligten Unternehmen darzustellen.«

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Preußische Allgemeine Zeitung

Radikal-muslimische Mörder scheinen Politik und Medien nicht in den Kram zu passen, »weiße« sehr wohl. Das Ergebnis ist grotesk, stellt die ›Preußische Allgemeine Zeitung‹ fest.

»Entlarvender ist die völlig unterschiedliche Einordnung von Terror-Attacken durch Politik und Medien kaum je ins Auge gestochen als an den vergangenen Ostertagen. Im Inselstaat Sri Lanka sind mehr als 300 Menschen von radikalen Moslems ermordet worden. Die Mörder wollten gezielt Christen und Gäste aus westlichen Ländern treffen. Die allermeisten Medien zierten sich jedoch fast einen Tag lang, die Weltanschauung der Mörder beim Namen zu nennen, sprachen lieber ganz allgemein von ›Extremisten‹«.

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