Meinung der anderen

Publico

Europa fällt an die Rechten, das Klima kollabiert, die Bienen sterben: Mit apokalyptischen Massen-E-Mails und Falschbehauptungen sammelt die linke US-Plattform Avaaz große Summen ein. In Deutschland zählt sie eine Million Anhänger, berichtet ›Publico‹ über das »Geschäftsmodell Panik«.

»In Deutschland surft Avaaz perfekt auf der von linkslastigen Medien und den Grünen erzeugten Welle. Mal bleiben laut einer Avaaz-Massenmail ›48 Stunden, um die Bienen zu retten‹, dann geht es wieder gegen Trump, gefolgt von einem dringlichen Spendenaufruf, um ›das Internet‹ vor ›Faschisten‹ zu retten. Oder eben ›Europa‹ vor ›den Rechten‹.«

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Spiegel Online

»Wie lange wollen wir noch zusehen?«, fragt Jan Fleischhauer rund um die Clan-Kriminalität und macht sich Gedanken, ob das US-amerikanische »three strikes law« nicht auch hier eine gute Idee wäre.

»In den USA gibt es eine Regelung, die unter dem Begriff ›three strikes law‹ bekannt ist. Wer bereits zwei Verurteilungen hinter sich hat, der bekommt bei der dritten Straftat automatisch eine schwerere Strafe aufgebrummt. Ich weiß, ich hänge mich hier weit aus dem Fenster, aber ich frage mich, ob man ›Three Strikes‹ nicht auch in Deutschland einführen sollte. Wer dermaßen oft gegen deutsches Recht verstößt, zeigt meiner Meinung nach, dass er für das Land, in dem er lebt, nur Verachtung übrig hat. Vielleicht sind drei Verurteilungen zu wenig, um jemandem das Aufenthaltsrecht zu entziehen. Aber 28 Einträge im Bundeszentralregister wegen Beleidigung, Körperverletzung und artverwandter Delikte sollten reichen.«

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Klaus Peter Krause – Blog

»Von denen, die jetzt die EU für sich gekapert haben, heißt es, die Wahl am 26. Mai sei eine Schicksalswahl. Ja, das ist sie. Da haben diese EU-Piraten wirklich einmal Recht«, meint der ehemalige verantwortliche Wirtschaftsredakteur der ›FAZ‹, Klaus Peter Krause, zum »Gebilde des schönen Scheins«.

»Die Europäische Union, die EU, wird schöngeredet und schöngeschrieben. Das tun Politiker der Altparteien, das tun die ihnen folgsamen Medien, das tun die politisch korrekten Institutionen, die im Hauptstrom der geschürten EUphorie mitschwimmen, das tun erst recht die gut besoldeten Apparatschiks in Brüssel und den Mitgliedstaaten. Wir hören Schalmeientöne. Es sind Töne der Verführung. Kein Wunder, es ist Wahl, die Neuwahl der Abgeordneten für das EU-Parlament am 26. Mai. Da muss diese Union herausgeputzt werden. Da ist sie als Erfolgsgeschichte darzustellen. Da hat sie als Glücksfall gelten. Da ist sie als unentbehrlicher Wohlstands- und Friedensgarant zu preisen. Da muss sie alternativlos erscheinen: Gäbe es sie nicht, müsse sie erfunden werden. Wer dieses Gebilde des schönen Scheins wählen soll, sollte wissen, was er tatsächlich wählt.«

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