Meinung der anderen

Preußische Allgemeine Zeitung

Das konservative Wochenblatt thematisiert den Kohleausstieg und die Dieselhysterie:

»Der ›Kohle-Kompromiss‹ oder die Kampagne gegen den Diesel geben Paradebeispiele ab für ein Ausmaß von Abgehobenheit, das sich zuvor schon anhand der Asylkrise gezeigt hatte. In einer trüben Mixtur aus Machtarroganz und ideologischer Verbohrtheit werden den deutschen Normalbürgern immer neue Lasten aufgebürdet. Mal sind sie vor allem kultureller und sozialer Art (Multikulti), mal betreffen sie die innere Sicherheit. Nun indes geht es direkt ans Geld von Millionen.«

https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/soziale-brandsaetze.html


Neue Zürcher Zeitung

Die ›NZZ‹ kritisiert das Agieren der britischen Premierministerin im Brexit-Chaos:

»Mays riskantes Kalkül hat ›die Mutter aller Parlamente‹ in eine missliche Lage geführt. Schaut das Parlament weiterhin untätig zu, wie das Land ohne Abkommen aus der EU herausfällt, nimmt es unkalkulierbare Turbulenzen und Risiken für die britische Wirtschaft und Bevölkerung in Kauf. Vor allem aber nimmt es unter Mays Führung sein stolzes Recht nicht wahr, als Souverän die politischen Geschicke des Landes zu lenken. In eklatanter Selbstlähmung entmachtet es sich selbst.« https://www.nzz.ch/international/brexit-das-parlament-in-london-muss-jetzt-handeln-ld.1456146


CICERO

Das Magazin wundert sich in seiner Online-Ausgabe über die geplante Frauenquote im brandenburgischen Wahlrecht:

»Dass Freiheit einfach Freiheit von jeder Art Zwang ist – auch von jedem gut gemeinten – übersteigt […] die Vorstellungskraft des durchschnittlichen Deutschländers bei weitem. Dieser Grundcharakterzug […] erklärt sehr viel über dieses seltsame Land zwischen Rhein und Oder. Zum Beispiel, weshalb ein Landesparlament, hier das brandenburgische, allen Ernstes ein Gesetz beschließt, das politischen Parteien vorschreibt, auf ihren Landeslisten abwechselnd Frauen und Männer aufzustellen.« https://www.cicero.de/innenpolitik/paritegesetz-brandenburg-karlsruhe-recht-wahlen-maenner-frauen/plus

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