Merkels blutiger Schatten

Die spitze Feder aus Sachsen

Johannes Schüller

Von besinnlichem Weihnachtsfrieden konnte an diesem Wochenende keine Rede sein. Die Meldungen über brutale Attacken und Messerstechereien überschlugen sich in Deutschland förmlich! In Augsburg wurde ein 49-jähriger Feuerwehrmann von einem 17-jährigen Jugendlichen mutmaßlich in den Tod geprügelt. Der Tatverdächtige hatte drei Staatsbürgerschaften. Gegen sechs weitere Männer wird in diesem Fall wegen Beihilfe zum Totschlag und gemeinschaftlicher Körperverletzung ermittelt. Fünf von ihnen haben laut Medienberichten einen türkischen, der sechste Verdächtige einen italienischen Migrationshintergrund – und alle besitzen den deutschen Pass. Die Informationen zum Migrationshintergrund gerieten erst an die Öffentlichkeit, nachdem in den sozialen Medien das auffällige Schweigen zur mutmaßlichen Täterherkunft von Bürgern scharf kritisiert wurde.

Mindestens 26 weitere Messer-Attacken

Doch es blieb nicht bei diesem furchtbaren Ereignis: Die oberösterreichische Zeitung ›Wochenblick‹ hat zahlreiche weitere Fälle, die sich an diesem Wochenende in Deutschland zugetragen haben, akribisch recherchiert und zusammengetragen. Demnach kam es allein vom 5. bis zum 9. Dezember zu mindestens 26 Messer-Attacken, darunter in Osnabrück durch einen 27-jährigen Syrer, in Lünen bei Dortmund und in Stuttgart durch einen Mann mit deutscher Staatsbürgerschaft. Es gilt in allen Fällen wieder einmal die Unschuldsvermutung.

Fest steht so oder so: Vom besinnlichen Weihnachtsmonat Dezember, wie ihn die meisten Deutschen über Jahrzehnte hinweg kannten, kann längst nicht mehr die Rede sein. Spätestens nachdem der über Merkels Asyl-Ticket nach Deutschland eingereiste Merkel-Gast Anis Amri einen LKW 2016 in einen Berliner Weihnachtsmarkt lenkte und so elf Passanten brutal ermordete, hängt ein blutiger Schatten der Angst über der deutschen Weihnachtszeit. Dass diese Sorgen keineswegs unberechtigt sind, bestätigt das vergangene Wochenende. Die Folgen der Asylpolitik von Masseneinwanderungskanzlerin Angela Merkel spüren nun immer mehr Bürger am eigenen Leib – mit teils schwerwiegenden Folgen. Vermehrt fallen nun auch die bereits seit geraumer Zeit mit einem deutschen Pass beglückten Migranten-Männer durch brutale Gewalt auf. Dies zeigt, dass bereits vor Merkels Amtsantritt die Altparteien in vielerlei Hinsicht eine grundsätzlich falsche Toleranz an den Tag legten.

Weihnachtsfrieden in Ostdeutschland

Für einen Teil Deutschlands gilt dies indes nur mit Abstrichen. Gerade mal einer der 26 bekannten Fälle brutaler Gewalt, die sich am Wochenende zugetragen haben, spielte sich in Ostdeutschland ab. Es ist eben jenes Territorium, von dem die ehemalige inoffizielle Stasi-Mitarbeiterin und Mitbegründerin der linksradikalen Amadeu Antonio Stiftung Anetta Kahane 2015 meinte, seine Bevölkerungsstruktur sei noch zu weiß dominiert. Darüber, dass die verhängnisvolle Masseneinwanderungspolitik ihre Heimat noch nicht derart verwandelt hat, dürften viele Ostdeutsche spätestens jetzt glücklich sein. Ein kurzer Blick nach Westdeutschland genügte in diesem Jahr für viele unter ihnen, um ihre Wahlentscheidung gegen die Altparteien zu treffen.

Johannes Schüller

ist Journalist und Publizist. Er baute zuletzt als Online-Chefredakteur die Netzausgabe der österreichischen Zeitung ›Wochenblick‹ auf. Nach einem längeren Aufenthalt in Österreich lebt er nun wieder in seiner sächsischen Heimat.

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