»Migranten-Jobwunder«:

Was uns die Propaganda verschweigt

Junger Migrant in einer Übungswerkstatt für Handwerkerausbildung: Anders als die regierungsamtliche Propaganda verkündet, sieht die Arbeitsmarktsituation der »Flüchtlinge« in Deutschland düster aus

Jeder zweite »Flüchtling« habe fünf Jahre nach der Ankunft in Deutschland einen Job, so das regierungsamtliche Ammenmärchen. Fragt sich nur: Wer hat welchen?

Bei der Arbeitsmarktintegration von sogenannten Flüchtlingen zeigen sich angeblich »Fortschritte«. So gelinge der Start in die Erwerbstätigkeit bei vielen, die »zwischen 2013 und 2016« nach Deutschland gekommen seien, »etwas schneller« als bei Zuwanderern in der Vergangenheit. Soweit der aktuelle Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das zur staatlichen Bundesagentur für Arbeit (BA) gehört.

Grundlage des Berichts ist eine angeblich systematische Befragung von Personen zwischen 18 und 64 Jahren, die als »Schutzsuchende« ins Land gekommen sind. Demnach soll rund jeder zweite »Flüchtling« fünf Jahre nach seiner Ankunft in Deutschland einen Arbeitsplatz haben. Potztausend!

Zu dumm nur, dass die Daten zwei Schönheitsfehler haben:

    1. Nicht erfasst sind jene »Flüchtlinge«, die erst ab Spätsommer 2015 mit der Masseneinwanderungswelle nach Deutschland gekommen und somit noch keine fünf Jahre im Land sind.
    2. Viele, wenn nicht die meisten, von Angela Merkels (CDU) »Jobwunder«-Zuwanderern beziehen zusätzlich Stütze. Tatsächlich belegen nämlich andere Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, dass der Anteil von Migranten aus sogenannten Asylherkunftsländern, die Hartz IV beziehen, deutlich angestiegen ist. Lag er im August 2012 noch bei rund 49 Prozent, sind es inzwischen 60 Prozent.

Wie sagt noch gleich ein Sprichwort: »Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.«

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