Migrantengewalt

Tote Frau in Koffer gefunden

Abscheuliches Verbrechen in Zwickau: Ein Afghane soll seine Ehefrau mit mehr als 70 Messerstichen getötet haben (Symbolfoto)

Ein 24 Jahre alter Afghane aus Zwickau soll seine Ehefrau in Dortmund erstochen und die Leiche in einem Reisekoffer verstaut haben. Die Polizei teilte mit, der Mann sitze in Untersuchungshaft und sei dringend tatverdächtig.

Der Mann soll seine 21 Jahre alte Frau am Wochenende in Dortmund aufgesucht haben, als sie gerade auf die beiden Kinder einer Freundin aufpasste. In der Wohnung soll er seine Ehefrau, die ebenfalls aus Afghanistan stammte, am frühen Sonntagmorgen mit mehr als 70 Messerstichen getötet haben. Den Kindern sei nichts passiert und sie hätten die Tat auch nicht beobachtet, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Die Freundin des Opfers stellte den Angaben zufolge fest, dass ein Reisekoffer fehlte, nachdem ein Bekannter am Sonntag die Kinder und »viel Blut« in der Wohnung entdeckt hatte. Beamte fanden das Gepäckstück mit der Leiche später nahe einer Dortmunder S-Bahn-Haltestelle. Das Motiv des Täters sei noch unklar, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Verdächtige habe Hinweise zum Fundort des Koffers gegeben, aber keine weiteren Aussagen zur Tat gemacht.

Der Tatverdächtige wurde in Zwickau festgenommen, ein Polizeihubschrauber brachte ihn nach Dortmund. Dort wurde er am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Haftbefehl wegen Totschlag erließ.

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