Milliardengeschäfte mit Asylmissbrauch

»There’s no business like refugee business«: Die Migrationsindustrie läuft wie geschmiert

Wohl kein anderes Geschäft läuft in Deutschland so rund und geschmiert wie das Asylgeschäft. Ob es nun 50, 60 oder 80 Milliarden Euro sind, die alljährlich für die Bewältigung der illegalen Massenzuwanderung aufgewendet werden müssen – die genauen Zahlen werden wohlweislich nirgends offiziell erhoben.

Nur ein vergleichsweise kleiner Teil dieses Geldes landet überhaupt direkt in den Taschen der Asylmigranten selbst. Rund 2.500 Euro pro Monat kostet jeder »Flüchtling« die öffentliche Hand – ein Vielfaches der paar hundert Euro, die tatsächlich in bar als »Taschengeld« ausgereicht werden. Für sogenannte »unbegleitete minderjährige Flüchtlinge« wird locker das Doppelte fällig.

Unzählige große und kleine Akteure und Profiteure halten ihre klebrigen Finger in den warmen und stetig anschwellenden Geldstrom und bereichern sich auf Kosten der Allgemeinheit und der Steuerzahler an dem gigantischen Menschenexperiment Massenzuwanderung. Angesichts der weiten Verzweigung und engen Vernetzung dieser Strukturen ist es nicht übertrieben, von einer regelrechten »Asylindustrie« zu sprechen.

Die »Anti-Abschiebe-Industrie«

Im politischen Diskurs ist das Thema weitgehend tabu: Wer nach Kosten und Nutzen der als humanitäre Großtat gefeierten Spendierfreudigkeit fragt, gilt schnell als Menschenfeind. Vor den letzten Landtagswahlen in Bayern, also bevor die CSU endgültig »gesödert«, »verwebert« und in die grün-kompatible Wohlfühlzone überführt worden war, prägte deren damaliger Landesgruppenchef Alexander Dobrindt für die institutionellen Asylprofiteure noch das treffende Wort von der »Anti-Abschiebe-Industrie«.

Die Debatte ist längst wieder vergessen und die CSU will auch nichts mehr davon wissen. Allein die AfD macht Asylmissbrauch und Abschiebeversagen noch regelmäßig zum Thema im Bundestag und sorgt dafür, dass die Fakten nicht ganz unter den Tisch gekehrt werden.

Indirekt bestätigt wurde sie darin vor Kurzem durch den neuen Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) Hans-Eckhard Sommer, der in einem großen Interview die viel zu hohe Zahl von Asylanträgen bei nach wie vor geringen Anerkennungsquoten anprangerte und insbesondere den sogenannten »Flüchtlingsräten« vorwarf, Abschiebungen gezielt zu verhindern. Es gibt sie also nach wie vor, die »Anti-Abschiebe-Industrie« und die kommerziellen Asylprofiteure, die mit ihr unter einer Decke stecken.

Hinter Forderungen wie »Bleiberecht für Alle« stecken nicht nur naive Idealisten sondern vor allem eine regelrechte Asylindustrie

Professionelle Asyllobbyisten

Bemerkenswert, dass diese kritischen Töne vom Leiter des Bamf selbst kamen. Unter dem im September 2015 zum vorübergehenden Leiter des Bamf ernannten Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, war das Amt schließlich selbst Helfershelfer und faktisch Teil der Asylindustrie geworden: »Für ein Honorar von 42,6 Millionen Euro strukturierten die McKinsey-Leute das Amt völlig um. Im Mittelpunkt stand nicht mehr die Prüfung von Identitäten und Asylbegründungen, sondern die schnelle Abarbeitung der Fälle durch positive Bescheide – also per Durchwinkverfahren. Als beste Abteilungen und Außenstellen im Bamf galten nun diejenigen, die am effizientesten Anerkennungen erteilten« – mit anderen Worten: Im Sinne der von der Kanzlerin ausgegebenen Parole »aus Illegalität Legalität zu machen« bereit waren.

Weit weniger überraschend war das Aufheulen auf Knopfdruck von Grünen und »Pro Asyl«. Die »Flüchtlingsräte«, die im Dachverband »Pro Asyl« zusammengeschlossen sind, bilden das Rückgrat der Asyllobby. Und die Grünen sind, zusammen mit Linken und SPD, nun mal der politische Arm dieser Lobby. Und in den etablierten Medien haben beide mehr als genug willige Transmissionsriemen und Multiplikatoren für ihre Kampagnen.

Mit einer eigenen Kampagnenseite macht »Pro Asyl« seit Jahren Stimmung gegen »Dublin-Abschiebungen«, also gegen Rücküberstellungen von Asylbewerbern in andere EU-Länder, die für sie von Rechts wegen zuständig sind und in denen echte »Schutzsuchende« genauso sicher sind wie hierzulande. Gewerkschaften, allen voran die linke Lehrerorganisation GEW, arbeiten Hand in Hand mit der Flüchtlingsrätelobby bei der Verhinderung von Abschiebungen, ebenso Sozialkonzerne wie die katholische Caritas.

Asyllobbyist Kirche I: Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (li.) rührt die Trommel für mehr Einwanderung

Es geht um viel Geld

Humanitäre und idealistische Beweggründe mögen vielleicht die zahllosen ehrenamtlich Engagierten umtreiben, die die Asyllobby in örtlichen Unterstützergruppen und »Flüchtlingshelfer«-Bündnissen zu mobilisieren mag. Schon für die radikallinken und linksextremen Organisationen, die im Rahmen gutgläubig eingegangener »breiter Bündnisse« oft und gern zur Stelle sind, wenn es darum geht, geltendes Ausländer- und Abschieberecht auszuhöhlen und faktisch außer Kraft zu setzen, stehen andere Motive im Vordergrund – die mittelfristige Zerstörung der »bürgerlichen« Rechtsordnung und die Aufrichtung und Verfestigung einer linken Gesinnungsdiktatur.

Der Einwanderungslobby aus Asyl- und Migrantenorganisationen, Gewerkschaften, steuerfinanzierten Gesinnungsorganisationen und Sozialindustrie sind all diese Verbündeten recht. Denn es geht um viel Geld. Schon vor der Migrationskrise waren die kirchlichen Wohlfahrtskonzerne Caritas und Diakonie die größten privaten Arbeitgeber in Deutschland, noch vor den Schwergewichten in Industrie und Automobilbau.

Asyllobbyist Kirche II: Der Kölner Erzbischof Rainer Kardinal Wölki (Mitte) bei der zur Pro-Asyl-Propaganda missbrauchten Fronleichnamsmesse 2016 mit einem zum Altar umfunktionierten Schlepperboot

Die Amtskirchen: Sozialindustrielle Konzerne mit angeschlossener Weltanschauungsabteilung

Durch den Asylansturm von 2015 hat die Sozialindustrie einen Konjunkturschub sondergleichen erlebt. Dass die kirchlichen und privaten Wohlfahrtskonzerne ein vitales Interesse daran haben, dass ihre Klientel bleiben darf und der Nachschub an neuen »Betreuungsfällen« nicht ausgeht, liegt auf der Hand.

Wenn die Amtskirchen als mächtige Akteure auf diesem Markt die christliche Lehre im Sinne unbegrenzter Aufnahme und unbegrenzten Aufenthalts von Migranten verbiegen, setzen sie klare Prioritäten und sprechen für eigene Geschäftsinteressen: Sie sind eben in erster Linie sozialindustrielle Konzerne mit angeschlossener Weltanschauungsabteilung.

Nur logisch also, wenn kirchliche Gliederungen auch ganz handfest und direkt in der »Anti-Abschiebe-Industrie« mitmischen – »Kirchenasyl« ist in der Regel tatsächlich nichts anderes als von Gemeinden organisiertes und vom Staat geduldetes Untertauchen von Asylbewerbern, damit Abschiebefristen versäumt werden und ein Aufenthalt ersessen werden kann.

Wohncontainer für »Flüchtlinge«: Die Einwanderungskrise ist für ganze Branchen eine wahre Goldgrube

Goldgrube Asylchaos

Nicht nur für die großen professionellen Sozialkonzerne, auch für zahllose private und Gelegenheitsprofiteure hat sich das seit 2015 anhaltende Asylchaos als regelrechte Goldgrube erwiesen. Vor allem in den Monaten unmittelbar nach Merkels Willkommensputsch herrschte in einigen Branchen regelrecht Goldgräberstimmung: Lieferanten von Wohncontainern, Feldbetten und Notunterkünften, Catering- und Wachfirmen, verkrachte Hoteliers und Besitzer von Schrottimmobilien, die den Städten und Gemeinden ihre Produkte und Dienstleistungen für die »Flüchtlings«-Unterbringung auf einmal zu garantierten Märchenpreisen andrehen konnten. Der plötzlich und scheinbar unerschöpflich ausgereichte Geldsegen zur Bewältigung der Migrationswelle bot nicht Wenigen die Gelegenheit zu schamloser Bereicherung.

Auch die organisierte Kriminalität der arabischen Mafia-Clans, selbst ein Produkt der letzten unbewältigten Asylmigrationswelle der Achtziger- und Neunzigerjahre, verdiente da über krumme Immobiliengeschäfte, Sicherheitsunternehmen und andere »Dienstleister« kräftig mit.

Selbst wenn die wildesten Bonanza-Zeiten von 2015/16 vorbei sein mögen: Die Geldströme fließen weiter, und viele verdienen daran mit. Neben den Heerscharen von Betreuern, Dolmetschern, Sozialpädagogen in der Wohlfahrtsindustrie, neben Dienstleistern und Lieferanten auch Ärzte und Psychologen, die »Flüchtlinge« wie Privatpatienten mit den Behörden abrechnen können und – ein Schelm, wer Böses dabei denkt – nur zu oft mit Gefälligkeitsgutachten bereit sind, Abschiebungen zu verhindern. Psychische Erkrankungen oder schwere Leiden, die angeblich in der Heimat nicht kuriert werden können, sind leicht erdacht und schwer nachgewiesen.

Die einschlägigen Ratgeber der Asyllobby helfen gerne weiter. Auch mit juristischen Hilfestellungen. Da mögen Asylanwälte noch so treuherzig versichern, dass es an Asylverfahren doch gar nicht so viel zu verdienen gebe. Die Masse macht’s, versichern Insider hinter vorgehaltener Hand, und die mit dem Individualgrundrecht auf Asyl verbundene Rechtswegegarantie sorgt zusammen mit der staatlich zu gewährenden Prozesskostenhilfe für sichere Einkünfte und chronisch überlastete Gerichte.

Und spätestens seit den Enthüllungen über die Bremer Skandalaußenstelle des Bamf und seine mit der Asylindustrie eng verbandelte Leiterin ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, dass so mancher Rechtsbeistand sich von bleibewilligen Klienten kräftig schmieren lässt und selbst mit Schmiergeldern bei kooperationsbereiten Entscheidern nachhilft.

Asylbewerber mit Gesundheitskarte – das freut auch den Doktor

 

Ruinöse Vernichtung öffentlicher Mittel

Aber das sei doch prima für Konjunktur und Wirtschaftswachstum, wenn für die Betreuung der »Flüchtlinge« neue Arbeitsplätze geschaffen werden und das für sie ausgegebene Steuergeld in die Wirtschaftskreisläufe eingespeist wird, wollen uns die Asylapologeten in ihrem unerschütterlichen Köhlerglauben an die Segnungen staatlicher Umverteilungspolitik glauben machen.

Eine Milchmädchenrechnung. Jeder Euro, der in der Asylindustrie versickert, fehlt für Schulen, Infrastruktur und produktive Investitionen. Und warum soll man nicht stattdessen einheimischen Rentnern den Geldsegen zukommen lassen, damit sie mehr konsumieren, oder für hiesige Bedürftige neue Siedlungen bauen, um die Bauwirtschaft »anzukurbeln«?

Davon abgesehen: Steuerfinanzierte Sozialpädagogen und Flüchtlingsbetreuer sind kein Ersatz für die durch ideologische und politische Fehlsteuerungen vernichteten produktiven Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe. Das Strohfeuer aus Staatsausgaben müssen am Ende immer die Bürger bezahlen, sei es über heutige Steuern oder die Rückzahlung der Staatsschulden durch die Steuern und Vermögenseinziehungen von morgen.

Jetzt schon ist die deutsche Steuern- und Abgabenlast die höchste aller Industrienationen. Die Masse muss bluten, damit einige sich am Big Business der Asyllobby bereichern können. Die Finanzierung der Massenmigration ist unterm Strich eine ruinöse Vernichtung öffentlicher Mittel – und das einzige »Wirtschaftswunder« besteht darin, dass die mit Willkommenspropaganda überfluteten und mit der »Rassismus«-Keule eingeschüchterten Steuerzahlschafe sich das in der Masse immer noch klaglos gefallen lassen. (fh)

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