Nach Diesel-, SUV- und Böllerverbot:

»Deutsche Umwelthilfe« fordert nun Filter-Pflicht für Kaminöfen

Wenn’ nach den Klimahysterikern geht ist der offen bald aus!

Die bereits verschärften Vorschriften für private Kaminöfen erachtet der Verein »Deutsche Umwelthilfe« (DUH) als unzureichend und fordert nun eine Filter-Pflicht.

Nach dem Kampf gegen den Individualverkehr, dem Ruf nach Tempolimits auf deutschen Autobahnen, einem Diesel-, SUV- und Böllerverbot hat sich die hoch umstrittene Lobbyorganisation »Deutsche Umwelthilfe« (DUH) nun die Kaminöfen der Bundesbürger vorgenommen. Die bereits erlassenen Vorschriften gehen dem Abmahnverein nicht weit genug.

»Wir fordern kurzfristig einen verpflichtenden Einbau von Partikelabscheidern bei Neugeräten. Eine Verpflichtung zur Nachrüstung von bestehenden Geräten muss sobald wie möglich folgen«, so Patrick Huth, Projektmanager für Verkehr und Luftreinhaltung bei der DUH, gegenüber der ›Welt am Sonntag‹.

Für die DUH sei nicht nachvollziehbar, dass bei Diesel-Pkws ein Partikelfilter vorgeschrieben sei, bei Öfen aber nicht. Die Deutsche Umwelthilfe schätzt den Anteil der gesundheitsschädlichen Kleinstpartikel aus Kaminen als besonders hoch ein. Diese seien zu 90 Prozent kleiner als ein Mikrometer und würden daher besonders tief in die Lunge und den Blutkreislauf eindringen, so die Darstellung des Vereins.

Die DUH rechnet mit vier bis fünf Millionen Kaminen, die noch nicht den Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung entsprächen.

Die hoch umstrittene Deutsche Umwelthilfe überzieht seit Jahren Städte und Kommunen mit Abmahnungen und Klagen und erreichte so, dass Dieselfahrverbote ausgesprochen wurden. Seither sind die Verkäufe von Dieselfahrzeugen in Deutschland eingebrochen, die Automobilindustrie mittlerweile massiv in Mitleidenschaft gezogen. Die Bestrebungen aus den Reihen der CDU und AfD, dem Verein Geldmittel aus dem Bundeshaushalt und die Gemeinnützigkeit zu entziehen, waren bislang erfolglos. Anfang Juni entschied der Bundesgerichtshof, dass es keinen Grund gebe, der DUH die Klagebefugnis abzuerkennen.

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