Nach Klimademo

Polizei rät Landwirten bei Flurschäden zur Anzeige

Bei der sogenannten Klimademo am Wochenende rund um den Tagebau Garzweiler scheint es zu Flurschäden gekommen zu sein. Die Polizei Aachen hat Landwirten geraten, die von Demonstranten an ihren Feldern verursachten Schäden anzuzeigen.

Über das gesamte vergangene Wochenende hinweg hatte es zahlreiche Proteste gegen den Braunkohleabbau und für »mehr Klimaschutz« gegeben. Dabei sind sogenannte Umwelt-Aktivisten über die Felder von Landwirten marschiert und verursachten hierbei sogenannte Flurschäden. Die Polizei NRW Aachen rät den betroffenen, ortsansässigen Bauern zur Wahrung von Schadensersatzansprüchen Strafanzeige zu erstatten:

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Am Sonntag endeten die dreitägigen Proteste im Rheinland. Am Wochenende hatte es rund um den Tagebau Garzweiler mehrere Demonstrationen gegeben. Wie die Medien berichten, nahmen rund 6.000 Personen – verharmlosend als »Braunkohlegegner« tituliert – an den Kundgebungen teil. Militante Aktivisten der linksextremistischen, vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppierung »Ende Gelände« besetzten Schienen der Werksbahn und stürmten das Abbaugelände. Bei dem Sturm wurden 15 Polizisten verletzt.

Am Montagmorgen haben im Tagebau Hambach dann nochmals mehrere »Umweltaktivisten« einen Schaufelradbagger besetzt. Wie der Tagebau-Betreiber RWE mitteilte, wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen eingestellt. Den Angaben zufolge handelte es sich um sieben Frauen, die um kurz nach 5.00 Uhr in den Tagebau eingedrungen sind und den Bagger bestiegen haben. Sie saßen rund 80 Meter über dem Erdboden. Die Polizei rückte im Laufe des Vormittags mit einem Höheninterventionsteam an und forderte die weiblichen Besetzer auf, freiwillig herunterzusteigen – andernfalls werde der Bagger geräumt. Das ist inzwischen geschehen und die Besetzung ist nach etwa sechs Stunden beendet worden.

Die militanten »Ende Gelände«-Extremisten – vom ›WDR‹ als »braunkohlekritisches Bündnis« bezeichnet – haben nach Aussage eines Sprechers mit der Bagger-Besetzung nichts zu tun. Man hätte die eigenen Protestaktionen zwischenzeitlich beendet.

Dass es sich bei den Extremisten von »Ende Gelände« nicht um harmlose Klimaschützer handelt, zeigte der Deutschland Kurier bereits vor den Protesten am Wochenende ebenso auf wie die massive linksextremistische Unterwanderung der angeblichen Schülerbewegung »Fridays for Future«. Diese warnte die Aachener Polizei vor den Großdemonstrationen am Wochenende, sich nicht von der linksextremistischen »Ende Gelände«-Kampagne beeinflussen zu lassen. Die Initiatoren von »Ende Gelände« würden ohne Zweifel ihre Chance erkennen, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes demokratische Demonstranten für ihre illegalen Aktionsformen zu gewinnen, um diese damit als vermeintlich gesellschaftlich akzeptierte und legitime Form des Protestes gegen den Klimawandel erscheinen zu lassen“, so die Einschätzung der Behörden. Das positive Image der Klimaschützer solle auf »Ende Gelände« abstrahlen und über das eigentliche Ziel, einen gesellschaftlichen Systemwechsel zu erreichen, hinwegtäuschen.

Die Proteste gegen den Braunkohleabbau werden maßgeblich sei 2014 von der Kampagne »Ende Gelände« organisiert. Diese Gruppierung wird wiederum von Akteuren der linksextremistischen Szene, insbesondere der »Interventionistischen Linken« (IL), unterstützt. Die bundesweit agierende linksextremistische IL ist nach eigenen Angaben bereits von Anfang an in der Kampagne »Ende Gelände« engagiert. Die Organisation zielt auf eine kampagnenorientierte Zusammenführung von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Bündnissen mit linksextremistischen Akteuren zugunsten einer erhöhten Handlungsfähigkeit – sowohl in Deutschland als auch in internationalen Netzwerken.

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