Nach linksextremistischer Bedrohung:

AfD sagt zentrale Wahlparty in Berlin ab

Linker Terror gegen die AfD (Symbolbild): Linksextremisten bedrohen Familie, Nachbarn und Mitarbeiter einer Unternehmerin, in deren Räumlichkeiten eine Wahlparty geplant war

Berlin – Die AfD hat ihre für den 26. Mai geplante zentrale Wahlparty in Berlin abgesagt. Die Betreiberin des Veranstaltungssaals, ihre Familie, ihre Nachbarn und ihre Mitarbeiter wurden massiv von Linksterroristen bedroht.

Die AfD sah sich am Montag genötigt, den Vertrag zur Ausrichtung der zentralen AfD-Wahlparty in Berlin kurzfristig zu kündigen. Linksextreme Gewalttäter hatten am vergangenen Wochenende den Veranstaltungsort beschmiert und die Betreiberin sowie deren Mitarbeiter mit zahllosen Drohanrufen terrorisiert, wobei es auch zur Androhung von Gewalt kam. Darüber hinaus wurde der Betreiberin schriftlich »Vergeltung« angekündigt. Um ihre Geschäftsgrundlage und das Leben sowie die Gesundheit ihrer Familie, ihrer Nachbarn und ihrer Mitarbeiter zu schützen, habe die AfD die zentrale Wahlparty in Berlin nun abgesagt.

»Der Gesinnungsterror nimmt in Deutschland immer extremere Formen an. Linksterroristen bedrohen AfD-Politiker sowie Gastwirte, die der AfD Räume vermieten, und deren Familien, Nachbarn und Mitarbeiter. Die Vermieterin des Saals, in dem die AfD ihre Wahlfeier am Sonntag feiern wollte, ist in den vergangenen Tagen mit aggressivem Telefonterror überzogen worden. Offenbar stehen Polizei und Verfassungsschutz diesen Bedrohungen machtlos gegenüber. Der Rechtsstaat kapituliert vor der Gewalt«, erklärt der Bundessprecher und Europaabgeordnete Jörg Meuthen und fordert den Berliner Senat auf: »Nehmen Sie endlich das Problem der linksextremen Gewalttäter ernst. Ermöglichen und garantieren Sie einen demokratischen Diskurs in Deutschlands Hauptstadt Berlin!«

Als Teilnehmer waren unter anderem die beiden Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Alexander Gauland sowie der Bremer AfD-Spitzenkandidat Frank Magnitz vorgesehen. AfD-Parteisprecher Bastian Behrens sagte, die Partei suche jetzt nach einer Alternativlösung für den Sonntagabend.

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