Nullzinsen – Schrumpfzinsen:

Deutsche horten Bargeld wie nie zuvor

Nur Bares ist Wahres: Angesichts der katastrophalen Geldpolitik von Bundesregierung und EU horten die Deutschen fast 250 Milliarden Euro an Banknoten zu Hause – Tendenz steigend

Bürger und Unternehmen horten immer mehr Geld. Laut Bundesbank lagern die Deutschen derzeit 234,8 Milliarden Euro an Banknoten zu Hause. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler an die Bundesregierung hervor.

Laut der Deutschen Bundesbank haben die Deutschen derzeit 234,8 Milliarden Euro an Banknoten zu Hause. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Kleine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler hervor.

Für den Finanzexperten Frank Schäffler, der durch seine Kritik am »Euro-Rettungsschirm« der schwarz-gelben Regierung Merkel (2009–2013) bekannt wurde, ist die Reaktion nachvollziehbar: »Bürger und Unternehmen horten immer mehr Bargeld, weil sie die Enteignung durch die Negativzinsen fürchten. Ohne eine wirkliche Zinswende ist dies erst der Anfang.« Denn nach den Nullzinsen, drohen jetzt die Schrumpfzinsen, so Schäffler in einer Stellungnahme auf seiner Homepage.

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank sind die kumulierten Nettoemissionen von Banknoten der Bundesbank von 348 Milliarden Ende 2009 auf 726 Milliarden Euro im September 2019 gestiegen. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor zehn Jahren, so Schäffler. Hinzu kommen 29,7 Milliarden Euro an Münzgeld. Doch nicht nur die sich im Umlauf befindende Menge an Bargeld sei explodiert, sondern die Banken halten auch selbst immer mehr Bargeld. Der Kassenbestand der Kreditinstitute in Deutschland ist von 17,2 Milliarden Euro Ende 2009 auf 38,0 Milliarden Euro Ende September 2019 gestiegen.

Die in Deutschland ansässigen Banken haben nach Informationen der Deutschen Bundesbank 2018 insgesamt auf ihre bei der Bundesbank gehaltenen Einlagen Zinszahlungen von rund 2,4 Milliarden Euro geleistet, heißt es im Antwortschreiben weiter.

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