»Ob ich glaube dass er ermordet wurde? Hunderprozentig klar«:

Mainstream-Sender hat Epstein-Story drei Jahre lang totgeschwiegen

Mysteriöses Ende eines Jet-Set-Kriminellen: Wurde der wegen Sexualverbrechen in Untersuchungshaft sitzende Jeffrey Epstein ermordet?

Der Enthüllungsjournalist James O’Keefe veröffentlichte diese Woche Aufnahmen der ›ABC‹-Moderatorin Amy Robach, die vor einem offenen Mikro erzählte, wie ihre Berichterstattung über den Kinderschänder Jeffrey Epstein und Bill Clinton drei Jahre lang von ihrem Sender unterdrückt wurde.

»Ich bin stinksauer«, sagt die Nachrichtensprecherin in den Aufnahmen, die offenbar im ›ABC‹-Studio außerhalb der Sendezeit entstanden sind. »Jetzt kommen immer mehr Enthüllungen, und ich hatte das alles schon vor drei Jahren.« Der Sender habe offenbar die Story bewusst unterdrückt, möglicherweise, um die Clintons zu schützen.

Die Nachrichtenmoderatorin berichtete von ihren Interviews mit dem Epstein-Opfer Virginia Roberts, die im Alter von 15 Jahren von Epstein aus Trumps Mar-a-Lago-Club in Florida angeworben wurde und ausgesagt hat, Bill Clinton im Jahr 2002 auf der »Orgien-Insel« gesehen zu haben: »Ich hatte dieses Interview vor drei Jahren, aber es wurde nicht gesendet. Zuerst hieß es (vom Sender) ›Wer ist dieser Jeffrey Epstein? Keiner weiß, wer das ist, das ist eine blöde Story‹.«

Die »Orgien-Insel«: Epsteins Privatinsel Little St. James (Amerikanische Jungferninseln) wurde von vielen Prominenten besucht

Dann habe das britische Königshaus interveniert, so Robach, da Prince Andrew auch auf der sogenannten Orgien-Insel von Epstein zu Gast gewesen war: »Der [Buckingham] Palace hat es herausgefunden und uns auf millionenfacher Weise unter Druck gesetzt. Der Sender hatte solche Angst, kein Interview mehr mit Kate [Middleton] und Will [Prince William] zu bekommen, dass die Story beerdigt wurde.« Der Staranwalt Alan Dershowitz sei auch involviert, so Robach.

Ihre Zeugin, Virginia Roberts, »hatte alles, Fotos, alles,« so Robach in der heimlichen Aufnahme. »Sie war 12 Jahre lang untergetaucht, wir haben sie überzeugt, zu reden. Es war unglaublich, was wir hatten, [Bill] Clinton, alles. Ich habe drei Jahre lang versucht, das unterzubringen. Keine Chance.«

Jetzt komme die ganze Geschichte nach der Verhaftung Epsteins (Deutschland Kurier berichtete) und seinem rätselhaften Tod im Gefängnis ans Tageslicht, beklagte sich Robach, »als wenn das alles neu wäre, dabei hatte ich das alles schon vor drei Jahren. Ich bin so stinksauer. Jeden Tag werde ich ein bisschen mehr sauer. Was wir damals hatten, war unglaublich. Andere Frauen haben das bestätigt.«

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Opferanwalt Brad Edwards habe ihr vor drei Jahren schon gesagt, »Jeffrey Epstein war der schlimmste Kinderschänder, den die USA je gesehen haben, und eines Tages wird das alles rauskommen«.

In einem weiteren Video äußerte sich Robach sich zu den Mordvorwürfen: »Ob ich glaube das er ermordet wurde? Hunderprozentig klar. Er hat seinen Lebensunterhalt damit verdient andere zu erpressen.« Viele »mächtige Männer« hätten die »Orgien-Insel« und Epsteins Wohnungen besucht so Robach.

Als sie gehört habe dass Epstein tot war »wusste ich es sofort« so Robach: »Dann haben sie es so dargestellt als hätte er sich zwei Wochen vorher schon versucht umzubringen obwohl seine Anwälte sagen dass ihn ein Mitinsasse am Hals verletzt hat.« Robach selber glaubt fest an einen Mord: »Ich bin völlig überzeugt. Völlig.«

Die Mainstream-Medien haben seit 2009 den Fall des Clinton-Freundes Jeffrey Epstein weitgehend ignoriert, bis eine Klage des konservativen YouTubers Mike Cernovich dessen erneute Verhaftung am 6.7.2019 erzwang. Die windelweiche Haltung der Medien und Behörden gegenüber den Clintons, von Hillary Clintons E-Mail-Affäre und Ukraine-Verschwörung bis zum Fall Epstein, steht im starken Kontrast zu deren kompromisslosen Jagd auf unschuldige Trump-Mitarbeiter, selbst auf Kriegshelden wie General Mike Flynn.

Der Sender ›ABC‹ war bereits im Oktober wegen Fake News in der Kritik, als Aufnahmen einer Schießübung aus Kentucky fälschlicherweise als »Türkische Angriffe auf Kurden« gesendet wurden. 2017 musste der ›ABC‹-Chefreporter Brian Ross seinen Hut nehmen, weil er fälschlicherweise behauptet hatte, der Kandidat Donald Trump hätte seinen späteren Sicherheitsberater Mike Flynn angewiesen, heimliche Kontakte zum russischen Botschafter Sergej Kisljak aufzunehmen.

 

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