Zurück in die Steinzeit

›ARD‹-Ökonom fordert die Errichtung einer Öko-Diktatur

Liegt’s an der sommerlichen Hitze? ›ARD‹-Professor Niko Paech fordert allen Ernstes, »Nachbarn wegen ihrer Klimasünden ins Verhör zu nehmen

Der Wirtschaftswissenschaftler und Referent der »Tele-Akademie« des ›SWR‹ (›ARD‹), Niko Paech, fordert einen Rückbau der Industrie in Deutschland und eine deutliche Reduzierung der üblichen Arbeitszeit. Zudem regt er an, »Nachbarn wegen ihrer Klimasünden ins Verhör zu nehmen«.

Eine wirksame CO2-Steuer müsste nach Ansicht des Umweltökonomen und Referent der »Tele-Akademie« des ›SWR‹, Niko Paech, den Menschen Urlaubsflüge, Fleischkonsum, Autofahren und übermäßigen Konsum »madig« machen. Für Paech ist klar: Die angestrebten Maßnahmen müssen den Effekt haben, dass die Menschen gezwungen würden, auf ihren derzeitigen Wohlstand und die damit verbundene Lebensweise zu verzichten.

Das betrifft das Reisen, das Wohnen, das Essen. Deutschland müsse radikal deindustrialisiert werden, so die Kernforderung des »wachstumskritischen« Professors, auch wenn er das Wort »Deindustrialisierung« in einem Radio-Interview mit dem ›Deutschlandfunk‹ vor zwei Tagen nicht benutzte. Die Deutschen sollten zudem höchstens noch 23 Stunden, statt 48, arbeiten – folgerichtig bei entsprechend vermindertem Einkommen. Wohnungen sollten keine mehr gebaut werden, denn jede zusätzliche Wohnung würde die Umwelt belasten. Fleisch sollte als Speise verpönt sein.

Zudem fordert Paech die Deutschen auf, Nachbarn wegen ihrer Klimasünden ins Verhör zu nehmen: »Warum hast du eine Kreuzfahrt gebucht? Wer gibt dir das Recht, einen SUV zu fahren? Warum musst du eine Flugreise tätigen? Warum fährst du in den Skiurlaub?«. Denn der öffentlich-rechtliche »Tele-Akademie«-Referent Paech ist sich sicher: »Wir brauchen wieder im zwischenmenschlichen Bereich ein Regulativ!«

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Hubertus Knabe, ehemaliger Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, warnt: »Die Aufforderung, seine Nachbarn zur Rede zu stellen, erinnert an totalitäre Staaten, in denen man dazu angehalten wurde, seine Mitbürger zu agitieren.« Der DDR-Experte argumentiert: »Der nächste Schritt ist, die Nachbarn öffentlich an den Pranger zu stellen oder bei der Öko-Polizei zu denunzieren, wenn sie nicht nach den eigenen Vorstellungen leben. Eine beunruhigende Vorstellung.« Knabe kritisiert in der ›Bild‹-Zeitung ebenfalls den ›Deutschlandfunk‹: »Was hier als ›Tipps‹ verkauft wird, ist in Wahrheit Indoktrination. Am Ende schaden die verantwortlichen Journalisten damit sich selbst, weil niemand mehr einsieht, dass er dafür auch noch Gebühren zahlen muss.«

›ARD‹-Professor Paech sieht sich laut der ›Bild‹-Zeitung falsch verstanden. Das habe nichts mit Öko-Stasi zu tun. Es entspreche »aufgeklärtem Bürgersinn«, wenn Menschen durch »vorgelebte Beispiele für ein ökologisch anständiges Leben diejenigen bloßstellen, die durch ihre Rücksichtslosigkeit das Überleben der Zivilisation gefährden«, so Paech zu seinen Forderungen nach einer Öko-Diktatur.

Beifall erhält Paech von Grünen-Politiker Dieter Janecek. Auch dieser fordert eine »Debatte über klimaschädliche Lebensstile«, so die grüne Umschreibung. »Es gibt kein Freiheitsrecht auf unbegrenzte Klimazerstörung«, so der Grüne gegenüber der ›Bild‹-Zeitung.

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