»Herz-Jesu-Marxist«: Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, macht seinem Namen alle Ehre

Katholische Amtskirche schließt Opposition aus

Kirchentage sind merkwürdige Veranstaltungen. Um Religion und Glaube geht es bei den heerschauartigen Großveranstaltungen der Amtskirchen meist nur am Rande. Linke Mainstream-Themen beherrschen das Gelände, vom »Klima«-Zirkus bis zum »Gender«-Gaga. Und besonders eifrig scharwenzeln Kleriker und Kirchenfunktionäre bei Gastauftritten und Palaververanstaltungen um die Polit-­Prominenz herum.

Aber nicht jeder Politiker ist willkommen. Beim Katholikentag 2016 in Leipzig hat man die Alternative für Deutschland (AfD) noch mit großem Tamtam ausgeladen: Kein unbequemer Realist sollte die schöne »Refugees welcome!«-Party stören.

Inzwischen ist die AfD drittstärkste Kraft im Bundestag und Oppositionsführer.

Da musste selbst das linksgestrickte Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) deren religionspolitischen Sprecher Volker Münz zu einer Podiumsdiskussion von Religionspolitikern aller Bundestagsparteien auf dem Katholikentag 2018 in Münster (9. bis 13. Mai) einladen – »leider«, windet sich ZdK-Präsident Thomas Sternberg, voller Sorge, er könnte sich beim Polit-Establishment unbeliebt machen.

Für einige Berufskatholiken ist aber selbst das bisschen Öffnung zu viel. Erst zetert Lisi Maier vom links-grünen »Bund der Deutschen Katholischen Jugend« (BDKJ), dann fabrizieren ein paar Dutzend Theologen eine »Münsteraner Erklärung«, in der sie die Wiederausladung des AfD-Kirchenpolitikers fordern, Antifanten drohen mit Krawall – die Rituale laufen wie am Schnürchen.

Für dieses konformistische Theater feiern sie sich auch noch als »mutige Kirche«.

Weil die AfD »menschenfeindlich« und »hasserfüllt« sei, müsse man sich »klar abgrenzen«. So wie es Linke, Grüne, Sozis und CDU-Linkskatholiken vormachen, die sich auf dem Katholikentag auch diesen Mai wieder drängeln werden.

Mit Christentum und Glaube hat das alles am wenigsten zu tun. Ginge es darum, müsste die AfD mit ihren konservativen Positionen zu Ehe, Familie, Lebensschutz und Islamisierung für überzeugte Katholiken ein viel wertvollerer Gesprächspartner sein als rot-grün-linke »Ehe für Alle«-Propagandisten, Islam-Lobbyisten und Abtreibungs-Fanatiker.

Der Grund für das scheinheilige Pharisäertum ist wohl viel banaler. Die katholische Kirche ist, wie die evangelische auch, in Deutschland längst zum Sozialkonzern mit angegliederter welt­anschaulicher Wohlfühl-Abteilung degeneriert. Ihre Wohlfahrtsunternehmen verdienen mit der illegalen Asyl-Einwanderung Milliarden. Also klammert man sich an die Rockzipfel der Mächtigen, die das gute Geschäft möglich machen und streckt den Spielverderbern von der Opposition die Zunge heraus. Was für Heuchler!

QUELLEBild: imago
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