Pleitewelle: Stürzen die Banken mit in den Abgrund?

Auch über Sparkassen und Banken könnte im Herbst der Pleitegeier kreisen

Der für den Herbst erwartete Tsunami an Firmenpleiten infolge des Shutdown-Irrsinns könnte die deutschen Banken mit in den Abgrund reißen. In einem Krisen-Szenario geht das Berliner Forschungsinstitut DIW davon aus, dass die nationale Banken-Einlagensicherung letztlich überfordert wäre, und plädiert deshalb für eine europäische Einlagensicherung. Mit anderen Worten: Die EZB soll Geld drucken, bis die Notenpresse glüht!

Das DIW-Szenario unterstellt, dass die Banken infolge der Pleitewelle Kredite im Milliardenumfang abschreiben müssen. Bis zu 24 Prozent der deutschen Geldinstitute könnten dann »notleidend« werden. Bedeutet: Sie könnten die von der Finanzaufsicht Bafin geforderte Eigenkapitalquote nicht mehr erfüllen. Wegen der aufgestauten Insolvenzanträge sei im Herbst mit einem »deutlichen Anstieg« der Pleiten zu rechnen, warnt DIW-Chef Marcel Fratzscher.

Gemach, gemach – laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kommt doch im Herbst der Aufschwung!

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