Polizei und Justiz haben kläglich versagt!

Mordfall »Susanna F.«

Im Mordfall des jüdischen Mädchens Susanna F. aus Mainz verdichten sich die Hinweise auf einen neuen Polizei- und Justizskandal:

Die Wiesbadener Polizei wusste offenbar deutlich früher als bisher zugegeben davon, dass der Iraker Ali Bashar (21) eine Woche vor dem Mord eine Elfjährige vergewaltigt hatte! Das musste die Staatsanwaltschaft Wiesbaden in der vergangenen Woche einräumen.

Unfassbar: Ali Bashar war demnach »schnell« als dringend tatverdächtig im Zusammenhang mit der Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens in einer Unterkunft ermittelt worden. Grund: Der Vater hatte bereits am 17. Mai die Vergewaltigung seiner Tochter angezeigt. Bashar wurde jedoch nicht einmal vernommen.

Wäre er in Haft gekommen, könnte Susanna F. noch leben!

Die Teenagerin war in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai verschwunden. Sie wurde am 3.Juni unweit eines Bahngeländes in Wiesbaden-Erbenheim erdrosselt aufgefunden.

Mordopfer Susanna F.

Bashar, der nach der Tat mit seiner Familie in den Irak »geflüchtet« war, hat den Mord an Susanna gestanden. Er bestreitet aber, das Mädchen vergewaltigt zu haben. Nach einer spektakulären Rückholaktion der Bundespolizei sitzt der Killer jetzt in einem Frankfurter Hochsicherheitsgefängnis in U-Haft.

Unterdessen bereiten sich die hessischen Behörden darauf vor, dass die Familie von Ali Bashar nach Deutschland zurückkehrt. Diana F., die Mutter der ermordeten Susanna postete auf Facebook einen Aufruf der Aktion »Hand in Hand« gegen die Wiedereinreise der Bashar-Sippe:
»Wir von Hand in Hand gegen Gewalt fordern ein generelles Einreiseverbot für die Familie von Ali Bashar! Wir sind der Überzeugung, dass die Familie von der grausamen Tat wusste und deshalb über Nacht Deutschland verlassen hat […] Nach der rechtlichen Einschätzung dürfte die freiwillige Rückkehr der Familie in den Irak dazu führen, dass kein Rechtschutzinteresse mehr für ein Asylverfahren gegeben ist. Die Flucht und die selbst gewollte Ausreise, ›die eindrucksvoll dokumentiert wurde‹, zeigt, dass die Familie dort gar nicht bedroht ist.«

Bleibt die spannende Frage, ob und wie Familie B. wieder nach Deutschland gelangt?

Wetten dass…

QUELLEBilder: imago
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