Polizei warnt vor »erhöhtem Konfliktpotenzial« in Unterkünften

30 Tage kollektiver Irrsinn Ramadan

Deutschland im Ausnahmezustand: Gestern Abend begann der islamische Fastenmonat Ramadan. Vorsicht im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz – und vor allem: Reizen Sie Ihre muslimischen Mitbürger nicht!

Muslime beim traditionellen Gebet am Vorabend des Ramadan: Behörden weisen vorsorglich auf »gewisse Reizbarkeit« und »Aufgebrachtheit« der Fastenden hin

30 Tage lang nichts essen und nichts trinken, von Sonnenaufgang bis zur Völlerei nach Sonnenuntergang:

Für weltweit 1,6 Milliarden Muslime hat der Fastenmonat Ramadan begonnen – auch für die, je nach Zählweise – vier bis acht Millionen Muslime in Deutschland. So genau weiß das kein Mensch.

Der Ramadan gilt den Muslimen als der »gnadenvolle Monat«. Sie fühlen sich während des Spektakels wie zu keiner anderen Jahreszeit als »große Gemeinschaft«. Der Prophet Mohammed hat den Fastenden verhießen: »Wenn jemand im Ramadan seine Pflicht erfüllt, gleicht dies in siebzig anderen Monaten erfüllten Pflichten. Er ist ein Monat der Versöhnung, er ist ein Monat, dessen Beginn Barmherzigkeit ist, dessen Mitte Vergebung und dessen Ende die Befreiung vom Höllenfeuer.«

Tagsüber essen und trinken die Fastenden nicht. Die Folge sind häufig Dehydrierung und Unterzuckerung. Es ist statistisch erwiesen, dass die Unfallgefahr im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz infolge nachlassender Reaktionsfähigkeit um das bis zu Dreifache steigt. Die Produktivität in Betrieben mit muslimischer Belegschaft nimmt ab. Die Faust (und manchmal auch das Messer) sitzt bei gereizten Fastenden lockerer.

Sogar Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat der Ramadan auf den Plan gerufen. Vor Beginn des muslimischen Fastenmonats sprach sie sich gegen ein strenges Fasten von Schulkindern aus. »Kinder müssen regelmäßig trinken und essen, sonst können sie nicht aufmerksam sein, lernen und sich gesund entwickeln. Das gilt generell und natürlich auch im Ramadan«, erklärte Giffey vergangene Woche laut ›Welt‹. Weiter sagte die SPD-Politikerin: »Leider gibt es aber auch jedes Jahr Kinder, die im Ramadan zusammenklappen, weil sie nicht genug getrunken und gegessen haben.«

Regelmäßig zum Ramadan warnt das Berliner Landeskriminalamt (LKA) in einem internen Rundschreiben vor einer »gewissen Reizbarkeit« und »Aufgebrachtheit« von Muslimen während des Fastenmonats sowie vor einem »erhöhten Konfliktpotenzial« in sogenannten Flüchtlingsunterkünften. Vorsorglich gab das Berliner LKA »Verhaltenstipps« für die Polizei heraus. Darin heißt es u. a.: Beim dreitägigen Fest des Fastenbrechens könne es zu Ansammlungen im Bereich von Moscheen und Kulturvereinen kommen. »Das wirkt sich sicherlich auf die Parkplatzsituation aus.« Im Klartext: Die Beamten sollen bei Verkehrsverstößen beide Augen zudrücken!

Auch in Betrieben kann es zu Konflikten mit muslimischen Kollegen kommen. »Der Chef kann das Fasten nicht verbieten«, sagt Asma Hussain-Hämäläinen, Fachanwältin für Arbeitsrecht. »Der Arbeitnehmer hat ein Recht auf freie Religionsausübung.« Das Bundesarbeitsgericht neige bislang dazu, pro Religionsfreiheit zu urteilen. (lol)

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